Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 695: Otto Niedermaier

Der Bauerssohn Otto Niedermaier (bei Volksbund „Niedermeier“) wurde am 29.02.1892 in Landstorf in Niederbayern geboren und lebte in Aholfing. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 15.05.1917 verstarb er im Alter von 25 Jahren in einem Feldlazarett in Frankreich nach schwerer Verwundung.

Man begrub Otto Niedermaier auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 10, Grab 889.

Sterbebild von Otto Niedermaier
Rückseite des Sterbebildes von Otto Niedermaier

Der theoretische Weg von Otto Niedermaier von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 694: Anton Hieble

Der Landwirt Anton Hieble wurde am 05.12.1875 in Hupprechts, einem Teil der Gemeinde Waltenhofen, geboren. Er war Mitglied der Kirchenverwaltung Niedersonthofen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann und verstarb am 04.12.1918 im Alter von 41 Jahren in Hupprechts in seiner Heimatgemeinde, vermutlich an den Folgen des Krieges.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Anton Hieble auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/waltenhofen-niedersonthofen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Anton Hieble
Rückseite des Sterbebildes von Anton Hieble

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 693: Johann Peter

Der Hilfspostbote Johann Peter stammte aus Großenfalz, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Sulzbach-Rosenheim, und fiel am 19.08.1917 im Alter von 20 Jahren.

Über seine Truppenzugehörigkeit und die Lage seines Grabes ist nichts mehr in Erfahrung zu bringen.

Sterbebild von Johann Peter
Rückseite des Sterbebildes von Johann Peter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 692: Josef Wagner

Josef Wagner war der Sohn eines Kleinbauern und stammte aus Selling, einem Ortsteil der Kreisstadt Cham. Zuletzt lebte er als Müller in Nürnberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 14. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.02.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren in Frankreich während der Kämpfe auf den Höhen von Apremont bei Saint Mihiel. Er wurde, wenn sein Leichnam gefunden wurde, auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel oder Troyon beigesetzt.

Sterbebild von Josef Wagner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Wagner

Der theoretische Weg von Josef Wagner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem möglichen Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 691: Melchior Preisinger

Der Zimmermann Melchior Preisinger stammte aus Tristern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 31.05.1918 fiel er im Alter von 38 Jahren in Nordfrankreich. Die Lage seines Grabes ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Triftern gedenkt noch heute Melchior Preisinger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/triftern_wk1u2_bay.htm Darüber hinaus ist er in einem Gedenkhaft der Gemeinde aufgeführt: http://www.denkmalprojekt.org/2008/triftern_gedenkheft_wk1_bay.htm

Sterbebild von Melchior Preisinger
Rückseite des Sterbebildes von Melchior Preisinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 690: Johann Neumaier

Der Bauerssohn Johann Neumaier stammte aus Petzersberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 14. Kompanie des 3. Jäger-Regiments als Gefreiter. Am 08.08.1917 fiel er während des Stellungskriegs des Alpenkorps an Sereth und Susita im Alter von 21 Jahren 18 Monate im Feld durch Granatschuss.

Die Lages des Grabes von Johann Neumaier ist unbekannt.

Sterbebild von Johann Neumaier
Rückseite des Sterbebildes von Johann Neumaier

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 689: Karl Piller

Der Unteroffizier Karl Piller wurde am 20.07.1896 in Lindforst geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schwarzach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie eines preußischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er fiel 06.1918 im Alter von 22 Jahren nach 2 1/2 Jahre im Feld.

Sterbebild von Karl Piller
Rückseite des Sterbebildes von Karl Piller

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 688: Stefan Resch

Der Kleinbauer Stefan Resch stammte aus Haarbach (Verlustliste: Holzham) in Bayern.  Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.10.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren während der Stellungskämpfe bei Fay an der Somme in Frankreich.

Eine offizielle Grablage ist für Stefan Resch nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass er wie Regimentskameraden auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy namenlos in einem Massengrab beigesetzt wurde.

 

Sterbebild von Sfefan Resch
Rückseite des Sterbebildes von Stefan Resch

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 687: Franz Paul Wimmer

Franz Paul Wimmer  wurde am 13.03.1895 in Blaika als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Wackersberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat in der 10. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 04.01.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren in Rumänien, vermutlich bei Braila. 45 Angehörige der Kompanie fielen an diesem Tag, einer davon war Franz Wimmer.

Ein Grablage ist für Franz Wimmer offiziell nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Braila anonym als unbekannter Toter in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich schließe dies aus dem dokumentierten Schicksal seiner Kameraden aus der 10. Kompanie, die mit ihm am gleichen Tag fielen:

  • Gefreiter Josef Schwarzmann, gefallen am 04.01.1917, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Braila in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Josef Schröttle, gefallen am 04.01.1917, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Braila im Block 5.

 

Sterbebild von Franz Wimmer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Wimmer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 686: Franz Xaver Kerer

Der Bauerssohn Franz Xaver Kerer stammte aus Westerndorf bei Schlossberg, beides heute Ortsteile der bayerischen Gemeinde Stephanskirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der Maschinen-Gewehr-Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.08.1916 fiel er nach 15 Monaten Kriegsdienst im Alter von 25 Jahren durch Verschüttung gleich zu Beginn der Schlacht an der Somme. Eine Grablage ist für Franz Xaver Kerer nicht bekannt.

 

Sterbebild von Franz Xaver Kerer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Kerer