Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.869: Josef Huber

Der Unteroffizier Josef Huber wurde am 03.03.1882 in der bayerischen Stadt Traunstein geboren und war Schlosser von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie (falsche Angabe auf Sterbebild) des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 30.03.1916 fiel er im Alter von 33 Jahren im Bois de Malancourt während der Schlacht um Verdun.

Über den Todestag von Josef Huber berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Das Bataillon wurde in der Nacht zum 30.03. zu Munitions- und Materialtransport für die vordere Linie eingesetzt, eine bei dem Trommelfeuer und dem schauderhaften Zustand der Gräben äußerst schwierige und undankbare Aufgabe, die nicht unbeträchtliche Verluste kostete. Der deutsche Gegenangriff hatte in dem Trommelfeuer und in dem zerstörten und verschlammten Grabengewirr den Feind nicht gänzlich aus dem zerfetzten Walde zu vertreiben vermocht. Weit war der Franzose übrigens nicht eingedrungen; wie weit und in welcher Stärke, ließ sich in dem furchtbaren Chaos, den das fortgesetzte Trommelfeuer und der Kampf ergeben hatte, zunächst nicht feststellen.“

Man begrub Josef Huber auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeidne Traunstein gedenkt Josef Huber noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/traunstein_1u2wk_bay.htm

Sterbebild von Josef Huber
Rückseite des Sterbebildes von Josef Huber

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.855: Joseph Holzinger

Der Reservist Joseph Holzinger stammte aus Trefling, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Traitsching, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.04.1915 fiel er im Alter von 28 Jahren bei einem Sturmangriff.

Man begrub Joseph Holzinger auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 2, Grab 100.

Sterbebild von Joseph Holzinger
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Holzinger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.854: Johann Hofbauer

Der Soldat Johann Hofbauer stammte aus Oberradelsbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Roßbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments Am 26.06.1916 starb er im Alter von 24 Jahren während der Schlacht um Verdun durch Kopfschuss und nach längerem Leiden in einem Lazarett in Romagne-sous-les-Côtes.

Man begrub Johann Hofbauer auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 6, Grab 1.

Sterbebild von Johann Hofbauer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Hofbauer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.853: Max Rosenlehner

Der Soldat Max Rosenlehner stammte aus Ruhmannsfelden in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 1. bayerischen Infanterie-Regiment als Reservist. Am 07.06.1916 verstarb er im Alter von 29 Jahren im Feldlazarett in Romagne nach schwerer Verwundung während der Schlacht um Verdun.

Man begrub Max Rosenlehner auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 3, Grab 24.

Sterbebild von Max Rosenlehner
Rückseite des Sterbebildes von Max Rosenlehner

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.847: Heinrich Knorr

Der Gefreite Heinrich Knorr wurde am 22.05.1890 in Mönchengladbach im heutigen Nordrhein-Westfalen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 30. preußischen Infanterie-Regiments. Am 26.09.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 26 Jahren bei Romagne-sous-les-Cotes durch einen Granatsplitter, der ihn schwer verwundete.

Man bergub Heinrich Knorr auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 16, Grab 86.

Sterbebild von Heinrich Knorr
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Knorr

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.846: Michael Mayer

Der Soldat Michael Mayer wurde am 24.11.1889 in der bayerischen Gemeinde Peiting als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 08.08.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Fort Vaux während der Schlacht um Verdun.

Man begrub Michael Mayer auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sterbebild von Michael Mayer
Rückseite des Sterbebildes von Michael Mayer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.839: Franz Xaver Spiegl

Franz Xaver Spiegl wurde am 12.02.1897 in Bergen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Affing. Er war Alumnus des Bischöfliches Klerikalseminar in Eichstätt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 7. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Vizefeldwebel und Offiziers-Aspirant. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz und Militär-Verdienst-Kreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 27.09.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Nantillois an der Westfront.

Man begrub Franz Xaver Spiegl auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab.

Sterbebild von Franz Xaver Spiegl
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Spiegl

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.838: Otto Brandl

Der Soldat Otto Brandl wurde am 12.12.1887 in Kieflitz geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hunding, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 25. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.05.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Avocourt (vermutlich im Wald von Avocourt) während der Schlacht um Verdun. Zunächst galt er nur als vermisst. Dann wurde, wahrscheinlich mit Hilfe seiner gefundenen Erkennungsmarke, sein Tod festgestellt.

Man begrub Otto Brandl auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

Sterbebild von Otto Brandl
Rückseite des Sterbebildes von Otto Brandl

Der theoretische Weg von Otto Brandl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.837: Johann Röhrner

Der Soldat Johann Röhrner wurde am 16.08.1890 in Gschaid in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Dietersburg. Er lebte später im benachbarten Schatzbach, einem Ortsteil der bayerischen Gemeidne Bad Birnbach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 13.03.1917 fiel er im Alter von 26 Jahren im Wald von Apremont und Ailly während der erfolgreichen Abwehr eines Angriffs der Franzosen auf dem linken Flügel des Regimentes durch Herzschuss.

Johann Röhrner wurde zunächstauf dem Friedhof Servonieres begraben. Später bettete man ihn auf den Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 5, Grab 143 um.

Sterbebild von Johann Röhrner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Röhrner

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.836: Johann Neugschwendner

Der Soldat Johann Neugschwendner wurde am 25.05.1896 in der bayerischen Stadt Schrobenhausen als Sohn eines Seilermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Batterie des 3. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments. Er wurde bei Lamorville am 08.06.1916 während der Schlacht um Verdun durch einen Granatsplitter verwundet. Am 12.06.1916 verstarb er bei Verdun.

Johann Neugschwendner wurde zuerste begraben auf dem Friedhof Vigneulles begraben. Später wurde er auf den Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 20, Grab 128 umgebettet.

Seine Heimatgemeinde Schrobenhausen gedenkt Johann Neugschwendner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2015/schrobenhausen_lk-neuburg-schrobenhausen_wk1_bay.html

Sterbebild von Johann Neugschwendner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Neugschwendner