Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.930: Johann Stübl

Der Soldat Johann Stübl wurde am 22.12.1921 in Frabertsham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obing, als Sohn eines Fleischbeschauers geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Oberschütze in der Wehrmacht. Am 06.03.1942 fiel er im Alter von 20 Jahren an der Ostfront Ostwärts Kusmino.

Man begrub Johann Stübl auf einem Soldatenfriedhof bei Kusmino / Gagarin in Russland.

Sterbebild von Johann Stübl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Stübl

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.929: Konrad Obermeier

Der Obergefreite Konrad Obermeier stammte aus der bayerischen Gemeinde Zangberg und war der Sohn eines Kaufmanns. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Gebirgs-Artillerie-Regiment und wurde mit der Ostmedaille ausgezeichnet. Am 31.10.1943 starb er im Alter von 22 Jahren bei Melitopol in in der heutigen Ukraine.

Die Lage des Grabes von Konrad Obermeier ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Zangberg gedenkt Konrad Obermeier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/zangberg-weilkirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Konrad Obermeier
Rückseite des Sterbebildes von Konrad Obermeier

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.928: Georg Burghard

Der Soldat Georg Burghard wurde am 26.09.1921 in Waal als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rohrbach (Ilm). Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Infanterie-Regiment. Am 31.12.1942 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Justy-Tyschinki, Volksbund: Kljuschniki) an der Spitze eines Spähtrupps durch eine Mine.

Man begrub Georg Burghard auf dem Soldatenfriedhof Kursk – Besedino in Block 4, Reihe 12, Grab 689.

Sterbebild von Georg Burghard
Rückseite des Sterbebildes von Georg Burghard

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.927: Josef Großkinsky

Der Soldat Josef Großkinsky wurde am 05.10.1923 in Allfeld bei Mosbach geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Billigheim. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter. Am 11.10.1943 fiel er im Alter von 20 Jahren an der Ostfront bei Lenino.

Man begrub Josef Großkinsky auf dem Soldatenfriedhof Schatkowo in Block 7, Reihe 28, Grab 761.

Sterbebild von Josef Großkinsky
Rückseite des Sterbebildes von Josef Großkinsky

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.925: Anton Beck

Der Soldat Anton Beck stammte aus Birket in Bayern und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse  ausgezeichnet. Am 12.08.1917 fiel er nach drei Jahren Kriegsdienst im Alter von 26 Jahren bei Stellungskämpfen am Chemin des Dames in der Nähe von Allemant durch ein Artilleriegeschoss. Französische Truppen hatten ein Stoßtrupp-Unternehmen durchgeführt.

Man begrub Anton Beck auf dem Soldatenfriedhof Mons-en-Laonnois in Block 25 Grab 95.

Sterbebild von Anton Beck
Rückseite des Sterbebildes von Anton Beck

Warum die Lage eines Grabes unbekannt sein kann

Immer wieder muss man feststellen, dass das Grab eines Gefallenen nicht mehr feststellbar ist, obwohl sein Sterbeort und der Ort seiner Beisetzung bekannt war. Ein Grund hierfür ist sehr häufig, dass infolge Kriegseinwirkung die Feldfriedhöfe mehrfach zerstört wurden. Dabei wurden die Begräbnisflächen geradezu umgepgflügt, Gebeine aufgewühlt, durcheinandergeworfen, erneut (namenlos) begraben und erneut aufgewühlt. Irgenwann waren dann die Grabstellen nicht mehr zuzuordnen. Bei der Neuanlage der Friedhöfe und bei der Zusammenlegung der unzähligen Feldfriedhöfe nach dem Ersten Weltkrieg wurden dann diese unbekannten Toten bzw. ihre Gebeine anonym in einem Massengrab beigesetzt.

Hierzu ein Bild, welches diese Umstände gut veranschaulicht:

Combresfriedhof nach der Beschießung

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.924: Jakob Sailer

Der Soldat Jakob Sailer stammte aus Obergebertsham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Höslwang. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Gebirgsjäger-Regiment. Am 06.11.1942 verstarb er im Alter von 20 Jahren in einem Reserve-Lazarett an einer schweren Verwundung.

Seine Heimatgemeinde Halfing gedenkt Jakob Sailer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/halfing_wk1u2_bay.htm

Rückseite des Sterbebildes von Jakob Sailer
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Sailer

 

Die Männer des Tweiten Weltkrieges – Teil 1.922: Richard Mathieu

Der Soldat Richard Mathieu war Fabrikant und stammte aus Fraulautern, einem Ortsteil der saarländischen Stadt Saarlouis, und verstarb nach schwerster Verwundung im Alter von 37 Jahren am 01.02.1945 an der Ostfront. Die Lage seines Grabes ist unbekannt.

Sterbebild von Peter und Richard Mathieu
Rückseite des Sterbebildes von Peter und Richard Mathieu