Der Soldat Bernhard Huber stammte aus bayerischen Gemeinde Boos. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in der 1. Maschinengewehr-Kompanie des 4. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 28.05.1918 verstarb er im Alter von 29 Jahren im Feldlazarett 52 in Frankreich, nachdem er zuvor bei Gefechten schwer verwundet worden war.
Zunächst begrub man ihn auf einem Friedhof bei Duß (französisch: Dieuz). Später bettete man ihn auf den Soldatenfriedhof Morhange in Block 9, Grab 283 um.
Sterbebild von Bernhard HuberRückseite des Sterbebildes von Bernhard Huber
Der Obergefreite Adolf Beckenbauer stammte aus Töging, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Dietfurt an der Altmühl. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einer Maschinengewehr-Abteilung. Am 06.02.1944 fiel er im Alter von 23 Jahren im Osten – vermutlich in Russland.
Sterbebild von Adolf BeckenbauerRückseite des Sterbebildes von Adolf Beckenbauer
Der Soldat Johann Biersack stammte aus der bayerischen Stadt Töging. Im Zweiten Weltkrieg diente er in der Wehrmacht als Pionier. Am 22.06.1941 fiel er im Alter von 20 Jahren.
Die Lages des Grabes von Johann Biersack ist nicht mehr festzustellen.
Sterbebild von Johann BiersackRückseite des Sterbebildes von Johann Biersack
Der Soldat Sebastian Eisner stammte aus Wasserburg am Inn und diente im Zweiten Weltkrieg als Obergefreiter in einem Gebirgsjäger-Regiment. Er kämpfte in Polen, Frankreich, Griechenland und Russland. Am 23.02.1944 verstarb er im Alter von 27 Jahren nach längerer Krankheit und fünf Jahren Kriegsdienst.
Die Lages des Grabes von Sebastian Eisener konnte ich nicht ermitteln.
Der Unteroffizier Sebastian Fischer wurde am 07.07.1913 in Gumpertsham als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Infanterie-Regiment. Er nahm an Westfeldzügen teil. Am 31.01.1943 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Krassnoja Gorka in Russland durch Herzschuss
Man begrub Sebastian Fischer auf einem Soldatenfriedhof bei Nowo Michajlowka / Juchnow in Russland.
Sterbebild von Sebastian FischerRückseite des Sterbebildes von Sebastian Fischer
Der österreichische Soldat Johann Giger stammte aus Englschärding, heute ein Ortsteil der oberösterreichischen Gemeinde Pischelsdorf am Engeldorf, und war der Sohn eines Müllers. Im Ersten Weltkrieg diente er in einer Gebirgs-Haubitzen-Batterie. Am 06.11.1918 verstarb er im Alter von 38 Jahren nach schwerer Krankheit in Kundl in Tirol, wo er auch begraben wurde.
Der Kraftfahrer Matthias Kriechbaumer arbeitete nach dem Ersten Weltkrieg für die bayerische Heeresgutverwertungsstelle. Am 10.11.1919 verungglückte er mit einem Auto schwer und verstarb im Alter von 35 Jahren.
Sterbebild von Matthias KriechbaumerRückseite des Sterbebildes von Matthias Kriechbaumer
Der österreichische Soldat Markus Palmetzhofer stammte aus Pierbach und war Gutsbesitzer. Als Infanterist diente er im Ersten Weltkrieg in einem Landsturm-Infanterie-Regiment. Er wurde mit der Silbernen Tapferkeitsmedaille 2. Klasse ausgezeichnet. Am 03.06.1917 fiel er im Alter von 43 Jahren nach 30 Monaten Kriegsdienst in Italien durch einen Minentreffer. In Aisowitz (slowenisch: Ajševica) bei Görz (italienisch: Gorizia) wurde er von seinen Kameraden begraben.
Sterbebild von Markus PalmetzhoferRückseite des Sterbebildes von Markus Palmetzhofer
Der Soldat Anton Handwerker stammte aus Raitenhart, einer ehemaligen Gemeinde in der bayerischen Stadt Altötting, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.03.1918 verstarb er im Alter von 35 Jahren im Kriegslazarett 123 A in Buzău (Rumänien).
Die Lage des Grabes von Anton Handwerker ist heute unbekannt.
Sterbebild von Anton HandwerkerRückseite des Sterbebildes von Anton Handwerker
Der Soldat Otto Sigl stammte aus Oberbrettersbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Viechtach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in der 7. Kompanie des 11. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments (Irrtum auf Sterbebild). Am 31.08.1914 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Kämpfen in der Nähe von Fouchifol in den Vogesen.
Die Lage des Grabes von Otto Sigl ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden beerdigt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Leutnant Engelbert Gebendorfer, gefallen am 29.08.1914 bei Entre deux Eaux, begraben auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab;
Infanterist Karl Buhl, gefallen am 31.08.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab;
Infanterist Johann Legat, gefallen am 05.09.1914 bei Benifosse, begraben auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab;
Oberleutnant Ludwig Dorfmüller, gefallen am 29.08.1914 bei Entre deux Eaux, begraben auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab;
Leutnant Karl Forster, gefallen am 31.08.1914 bei Fouchifol, begraben auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab;
Sterbebild von Otto SiglRückseite des Sterbebildes von Otto Sigl
Der theoretische Weg von Otto Sigl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: