Der Landwirt Josef Schnitzenbaumer stammte aus Schnitzenbaum am Auerberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Fischbachau. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern 3. Klasse ausgezeichnet. Am 25.06.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren während der Schlacht um Verdun bei der deutschen Offensive gegen Thiaumont.
Man begrub Josef Schnitzenbauer auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef SchnitzenbaumerRückseite des Sterbebildes von Josef Schnitzenbaumer
Georg Holderied wurde am 27.10.1889 in Görisried im heutigen Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 23.01.1917 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Stellungskämpfe an der Somme.
Die Lage des Grabes von Georg Holderied ist nicht bekannt.
August Vielmeier stammte aus Unter-Wichtl, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kastl, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er im 4. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 03.03.1916 fiel er im Alter von 36 Jahren bei Verdun während der Schlacht um Verdun.
Man begrub August Vielmeier auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in Block 9, Grab 30.
Joseph Bohnert wurde am 07.03.1888 in Ottenhöfen im heutigen Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 40. Füsilier-Regiment – Karl Anton von Hohenzollern. Am 08.09.1917 fiel er im Alter von 29 Jahren vor Verdun bei Ornes, einem der neun Dörfern, die im Ersten Weltkrieg zerstört und danach nicht wieder aufgebaut worden ist, da dies wegen Munitionsrückständen, Blindgängern und der massiven Zerstörungen zu gefährlich gewesen wäre.
Man begrub Joseph Bohnert in der Heimat auf dem Friedhof Ottenhöfen in Block 4, Reihe 3, Grab 4.
Der Grenadier Franz Xaver Laubenberger wurde am 22.09.1897 in Hammer bei Spaichingen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 109. badischen Grenadier-Regiments. Am 10.09.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Verdun in der Nähe von Ornes durch eine Granatverwundung.
Man begrub Franz Xaver Laubenberger auf dem Soldatenfriedhof Mangiennes in Block 6, Grab 616.
Hin und wieder gehen bei mir Bilder ein, die ich meist nicht unmittelbar verwenden und veröffentlichen kann, da sie nicht in den momentanen Kontext passen. Hier ein paar Bilder, die sich so angesammelt haben.
Denkmal für das zerstörte Dorf Fleury-Devant-Douaumont, von dem ich öfter berichte. Es steht noch heute in Fleury.Eine Postkarte zum Schrecken der Schlacht um Verdun„Die Schlucht des Todes – ein Schützengraben“ – ein deutscher SchützengrabenDer ndeutsche Soldatenfriedhof im Fort DouaumontFranzösische Maschinengewehrschützen bei Verdun nutzen ihr letztes Magazin.Ein sterbender französischer Jäger im Wald von Caures, der sich auf einen zerquetschten Baum lehnt, der wie ein Kreuz aussieht.
Georg Kick wurde am 07.03.1884 aus Pfreimd in Bayern und war Maurer von Beruf und Anwesenbesitzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 7. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Ende August wurde er schwer verwundet, gesundete aber wieder und wurde im Oktober 1916 leicht verwundet. Am 10.12.1916 fiel er nach 21 Monate Kriegsdienst im Alter von 32 Jahren bei den Kämpfen bei Saillisel durch einen Rückenschuss.
Offiziell ist für Georg Kick keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wenn sein Leichnam geborgen wurde, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Maissemy begraben wurde. Dort wurden in der Regel die Gefallenen der Region um Saillisel beigesetzt, u. a.
Kriegsfreiwilliger Alexius Gnam, gefallen am 14.09.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 7, Grab 962;
Kanonier Wilhelm August Gläser, gefallen am 23.09.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 3, Grab 104;
Kanonier Anton Döbel, gefallen am 22.09.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 2, Grab 123.
Der Lehrer Adolf Kolbeck stammte aus Weilenberg und lebte zuletzt in Hohenwart in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 2. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.10.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Vimy.
Offiziell ist keine Grablage für Adolf Kolbeck bekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wie seine im gleichen Zeitrum gefallenen Kameraden des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, vermutlich anonym in einem Massengrab. Dort ruhen u. a.
Oberleutnant Willhelm Gollwitzer, gefallen am 05.10.1914 bei Vimy, begraben auf dem Soldatenfriedhog St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Wehrmann Josef Bachschmidt, gefallen am 10.10.1914 , begraben auf dem Soldatenfriedhog St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Wehrmann Johann Geyer, gefallen am 08.10.1914 , begraben auf dem Soldatenfriedhog St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Landwehrmann Anton Ruhland, gefallen am 05.10.1914 bei Vimy, begraben auf dem Soldatenfriedhog St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Wehrmann Theodor Rank, gefallen am 05.10.1914 bei Vimy , begraben auf dem Soldatenfriedhog St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Adolf KolbeckRückseite des Sterbebildes von Adolf Kolbeck
Wendelin Reinauer wurde am 15.01.1898 in Lautlingen, einem Ortsteil der Stadt Albstadt in Baden-Würtemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 475. Infanterie-Regiment und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 05.04.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren bei einem Angriff bei Conchy-les Pots, Boulogne-la Grasse und Onvillers (30. März) und Übergang zum Stellungskrieg in der Linie Conchy–Onvillers.
Die Lages des Grabes von Wendelin Reinauer ist unbekannt.
Sterbebild von Wendelin ReinauerRückseite des Sterbebildes von Wendelin Reinauer
Der Unteroffizier Sebastian Scharl stammte aus Ragenhof, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Nabburg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 14. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Militärverdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 12.12.1917 fiel er nach 3 1/4 Jahren Kriegsdienst im Alter von 23 Jahren bei Riencourt in Frankreich während eines Sturmangriffs .
Sterbebild von Sebastian ScharlRückseite des Sterbebildes von Sebastian Scharl