Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 237: Simon Sojer

Simon Sojer war ein Hausbesitzer in Stein (Pfarrei St. Georgen), heute ein Ortsteil der Gemeinde Traunreut. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 6. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 11.08.1916 fiel er bei der Schlacht an der Somme im Alter von 29 Jahren. Zunächst war er nur als vermisst gemeldet worden.

Der Verbleib seines Leichnams ist heute unbekannt. Infolge der furchtbaren Folgen der Schlacht an der Somme ist dies auch kein Wunder. Wenn er während der Schlacht ordnungsgemäß auf einem Soldatenfriedhof begraben wurde, könnte dieser im Schlachtgetümmel zerstört/zerbombt worden sein. Selbst wenn seine Gebeine danach erneut gefunden worden sind, waren sie nicht mehr einer bestimmten Person zuordnbar. Die Gebeine könnten auch bei späteren Friedhofszusammenlegungen namenlos geblieben sein. Wahrscheinlich ruht er heute als Namenloser auf einem der zahllosen Soldatenfriedhöfe an der Somme.

In Frage könnten die Soldatenfriedhöfe RancourtMaissemy

Simon Sojer
Sterbebild von Simon Sojer
Rückseite des Sterbebildes von Simon Sojer

 

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 236: Johann Ziermeier

Johann Ziermeier war der Sohn eines kleinen Landwirts in Wald. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 12. Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz ausgezeichnet.  Er geriet in französische Kriegsgefangenschaft und erkrankte an einer Lungenentzündung, von der er sich nicht mehr erholte. Er verstarb am 23.02.1919 in Briançon.

Der Verbleib des Leichnams von Johann Ziermeier ist heute unbekannt. Weder beim Volksbund, noch in den Verlustlisten ist ein Eintrag zu ihm vorhanden.

Ich vermute, er wurde auf einem nicht-militärischen Friedhof in Briançon begraben.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Johann Ziermeier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/egglham_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 235: Georg Reithmeier

Der Bauerssohn Georg Reithmeier stammte aus Tegernbach und diente als Reservist und Infanterist im Ersten Weltkrieg in der 1. Kompanie des 5. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 11.09.1916 verstirbt er an einer im Krieg zugezogenen Verwundung in einem Lazarett. Zuvor hat er die Krankensalbung eines Pfarrers erhalten. Er wurde 29 Jahre alt und war 25 Monate Soldat im Krieg gewesen.

Georg Reithmeier liegt auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Villers-au-Flos begraben – Block 2, Grab 682.

Der theoretische Weg von Georg Reithmeier von seinem Heimatort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 234: Martin Kaltenbacher

Martin Kaltenbacher war der Sohn eines Landwirts und stammte aus Zweikirchen. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Gefreiter und Reservist in der 8. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments eingesetzt. Am 21.02.1916 fiel er bei Lihons im Alter von 28 Jahren.

Begraben liegt Martin Kaltenbacher auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

 

Der theoretische Weg von Martin Kaltenbacher von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 233: Simon Hellmeier

Simon Hellmeier war ein Landwirt in Steinkirchen, einer kleinen Gemeinde in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der 9. Batterie des 3. Bataillons des 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments. Er wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 23.03.1916 fiel er im Kampf.

Die sterblichen Überreste von Simon Hellmeier ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Dannevoux, Block 3 Grab 33.

Die Gemeinde Obertaufkirchen gedenkt noch heute Simon Hellmeier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/obertaufkirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Simon Hellmeier
Rückseite des Sterbebildes von Simon Hellmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 232: Martin Haas

Der Bauerssohn Martin Haas stammte aus Hinterberg, heute ein Ortsteil der Gemeinde Dorfen, Pfarrei Schwindkirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.09.1914 wird er bei St. Quentin verwundet und in ein Kriegslazarett gebracht. Alle Bemühungen, ihn wieder herzustellen, scheitern: Am 07.10.1914 verstirbt er dort im Alter von 23 Jahren.

Anfangs war von Seiten des Heeres Martin Haas lange Zeit nur als schwer verwundet gemeldet worden. Erst im Mai 1916 korrigieren die offiziellen Stellen diesen Fehler und melden ihn als gefallen.

Die Gebeine von Martina Haas ruhen auf dem Soldatenfriedhof St.-Quentin, Block 2, Grab 234.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Martin Haas auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/dorfen-schwindkirchen_wk1u2bw_bay.htm

Sterbebild von Martin Haas
Rückseite des Sterbebildes von Martin Haas

 


Der theoretische Weg von Martin Haas von seinem Heimatort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 273: Ludwig Noppenberger

Ludwig Noppenberger stammte aus München und war Infanterist in der 8. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.08.1915 wird Ludwig Noppenberger im Alter von 22 Jahren in den Vogesen im Kampf getötet.

Das Grab von Ludwig Noppenberger befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 3, Grab 90.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Ludwig Noppenberger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/m-westend_st_rupert_wk1_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Noppenberger
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Noppenberger

 

Der theoretische Weg von Ludwig Noppenberger von seiner Heimat zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 229: Erich Mathias Weinberger

Erich Mathias Weinberger wurde am 02.07.1926 in Schwindegg geboren. Sein Vater war Landschaffner. Im Zweiten Weltkrieg diente Erich Mathias Weinberger als Jäger in einem Gebirgs-Jäger-Regiment. Am 05.11.1944 verstarb er am Hauptverbandsplatz in  Markirch (Ste.-Marie-aux-Mines), nachdem er dort nach einem Granatvolltreffer eingeliefert worden war. Er wurde nur 18 Jahre alt.

Die sterblichen Überreste von Erich Mathias Weinberger ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Ste.-Marie-aux-Mines, Block 1 Grab 145.

Zunächst war er auf einem Soldatenfriedhof in Saint-Dié-des-Vosges begraben worden, später jedoch umgebettet worden.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal:

http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/schwindegg_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Erich Mathias Weinberger
Rückseite des Sterbebildes von Erich Mathias Weinberger
Das Grab von Erich Mathias Weinberger
Das Grabkreuz von Erich Mathias Weinberger

Der theoretische Weg von Erich Mathias Weinberger von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinen Begräbnisstätten:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 228: Josef Rainer

Josef Rainer wurde am 05.02.1908 als Sohn eines Landwirts in Grünburg in Österreich geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter, als er am 27.11.1944 im Alter von 36 Jahren bei Altweiler, Elsass, Höhe 935, getötet wurde.

Die sterblichen Überreste von Josef Rainer ruhen auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines, Block 5, Grab 58.

Sterbebild von Josef Rainer
Foto von Josef Rainer auf der Rückseite seines Sterbebildes
Das Grabkreuz von Josef Rainer
Die Grabstelle von Josef Rainer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 227: Hermann Batzer

Der Student der Ingenieurwissenschaften Hermann Batzer wurde am 07.04.1889 in Immenthal (Ortsteil von Günzach) geboren und diente im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier der Reserve in der 1. Kompanie des 3. Infanterie-Regiments. Am 21.08.1914, also gleich zu Beginn des furchtbaren Völkerschlachtens, fiel er bei den Vogensenkämpfen bei St. Kreuz im Elsass (Sainte-Croix-aux-Mines). Er wurde 25 Jahre alt.

Die sterblichen Überreste von Hermann Batzer ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Ste.-Marie-aux-Mines in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Hermann Batzer auf einem Denkmal:

http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberguenzburg_1805-15_1870-71_wk1_bay.htm

Das Massengrab in Ste.-Marie-aux-Mines, in dem Hermann Batzers Gebeine ruhen 
Grabplatte mit dem Namen von Hermann Batzer am Massengrab von Ste.-Marie-aux-Mines

Der theoretische Weg von Hermann Batzer von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: