Der Bauerssohn Johann Blabsreiter wurde am 11.01.1886 Reit(h) geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rechtmehring. Im Ersten Weltkrieg diente er im 3. Reserve-Infanterie-Regiment als Soldat. Seit dem 09.04.1917 gilt er im Alter von 32 Jahren bei Arras in Frankreich als vermisst.
Sterbebild von Johann BlabsreiterRückseite des Sterbebildes von Johann Blabsreiter
Der Schneidermeisterssohn Felix Mayer wurde am 21.03.1892 im bayerischen Au am Inn geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat in der 3. Kompanie des 19. Reserve-Infanterie-Regiments. Ende 1915 wurde er leicht verwundet. Er fiel nach dreimaliger Verwundung am 21.12.1916 im Alter von 23 Jahren im Feldlazarett in Madefalva (Schreibfehler auf Sterbebild) (rumänischer Name: Siculeni) in Siebenbürgen (Rumänien) nach einem Kopfschuss.
Die Lage des Grabes von Felix Mayer ist unbekannt.
Der Wagnermeisterssohn Georg Sedlmaier wurde am 09.06.1896 in Walkersaich geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schwindegg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 25.02.1917 verstarb er im Alter von 20 Jahren nach schwerer Verwundung in Rumänien im Kriegslazarett Wien. Ich gehe davon aus, dass Georg Sedlmaier auf einem Friedhof in Wien beigesetzt wurde. Sein Grab dürfte sich noch heute dort befinden.
Sterbebild von Georg SedlmaierRückseite des Sterbebildes von Georg Sedlmaier
Der theoretische Weg von Georg Sedlmaier von seinem Geburtsort über den Ort seiner schweren Verwundung zu seinem Sterbeort und Grab:
Der Hausbesitzerssohn Fritz (Friedrich) Dichtler wurde am 30.01.1895 im bayerischen Gemeinde Inzell geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Maschinengewehr-Kompanie des 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem bayerischen Militär-Verdienst-Kreuz ausgezeichnet. Am 09.10.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren bei den Kämpfen in Flandern bei Becelaere.
Eine Grablage ist für Fritz Dichtler nicht bekannt. Er könnte anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Langemark beigesetzt worden sein. Sein Regimentskamerad Vizefeldwebel Joseph Noll fiel am selben Tag bei den selben Kämpfen und wurde dort in einem Massengrab beigesetzt.
Der Kleinbauer Wolfgang Roider stammte aus Staning und lebte in Chammünster, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Cham. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Batterie des 6. bayerischen Feldartillerie-Regiments als Kanonier. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und der Verdienst-Medaille ausgezeichnet. Am 06.06.1918 fiel er im Alter von 38 Jahren bei Tigny durch eine Fliegerbombe.
Man begrub Wolfgang Roider auf dem Soldatenfriedhof Vauxbuin in einem Massengrab.
Der Dienstknecht Ignaz Poschner stammte aus Rumersham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obing, und arbeitete in Emertsham. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 1. Jäger-Bataillons. Am 08.08.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren bei dem Dorf Fleury-devant-Douaumont und dem Zwischenwerk Thiaumont bei den sinnlosen und verlustreichen Kämpfen vor Verdun in Frankreich.
Eine Grablage ist für Ignaz Poschner offiziell nicht bekannt. Es könnte jedoch sein, dass seine sterblichen Überreste anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt wurden. So erging es beispielsweise seinem Regimentskameraden Leutnant Jakob Gewolf, der ebenfalls am 08.08.1916 an der gleichen Stelle fiel.
Der Gefreite Benno Fichter stammte aus Ramsau in Oberbayern, heute ein Ortsteil der Gemeinde Reichertsheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 20.09.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren im belgischen Flandern.
Seine letzte Ruhe fand Benno Fichter auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab.
Sterbebild von Benno FichterRückseite des Sterbebildes von Benno Fichter
Der Kaufmann und Brantweingeschäftsinhaber Ludwig Zeilinger stammte aus Griesstätt (Schreibfehler auf Sterbebild) in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments als Wehrmann. Am 29.10.1917 verstarb er im Alter von 38 Jahren im Kriegslazarett St. Peter (wahrscheinlich Sint-Pieters, Ortsteil der belgischen Stadt Brügge) nach einer schweren Bauchverwundung.
Man begrub Ludwig Zeilinger auf dem belgischen Soldatenfriedhof Vladslo in Block 5, Grab 1223.
Sterbebild von Ludwig ZeilingerRückseite des Sterbebildes von Ludwig Zeilinger
Der Gefreite Johann Obersteiner stammte aus Maierhof, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Batterie des 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments. Am 13.05.1916 fiel er im Alter von 33 Jahren bei den Kämpfen vor Verdun durch einen Kopfschuss.
Eine Grablage konnte ich für Johann Obersteiner nicht recherchieren.
Sterbebild von Johann ObersteinerRückseite des Sterbebildes von Johann Obersteiner
Der Soldat Bartholomäus Knidlberger wurde am 07.07.1890 geboren und stammte aus Niedergeislbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lengdorf. diente im Ersten Weltkrieg in der 8. Kompanie des 20. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Ende 1916 und im April 1917 wurde er leicht verwundet. Er fiel am 16.07.1918 im Alter von 28 Jahren nach 36 Monaten Kriegsdienst. Wo er fiel und wo sich sein Grab befindet, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.
Sterbebild von Bartholomäus KnidlbergerRückseite des Sterbebildes von Bartholomäus Knidlberger