Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.219: Martin Stadler

Der Soldat Martin Stadler stammte aus Arnstorf und war der Sohn eines Bäckermeisters. Er lebte zuletzt in Tittling. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier und Korporalschaftsführer in der Maschinengewehr-Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.05.1915 fiel er während der Schlacht bei La Bassée und Arras im Alter von 25 Jahren bei Roclincourt.

Man begrub Martin Stadler zunächst auf einem provisorischen Friedhof bei Oppi. Später wurden seine Gebeine auf den großen Soldatenfriedhof Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in ein Massengrab umgebettet.

Sterbebild von Martin Stadler
Rückseite des Sterbebildes von Martin Stadler

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.217: Xaver Lang

Der Soldat Xaver Lang wurde am 21.01.1924 in der bayerischen Gemeinde Prem geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Grenadier-Regiment. Am 14.11.1943 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Krementschuk im damaligen Russland – der heutigen Ukraine.

Man begrub Xaver Lang auf einem Friedhof bei Aleksandrija / Kirowograd in der heutigen Ukraine anonym in einem Massengrab.

Sterbebild von Xaver Lang
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Lang

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.216: Thomas Hämmerl

Der Soldat Thomas Hämmerl wurde am 19.12.1916  in Windham geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Geeinde Hohenthann. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment. Er nahm am Krieg gegen Polen, Belgien und Frankreich teil. Am 02.08.1941 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Ganowka im heutigen Weißrussland (Belarus).

Man begrub Thomas Hämmerl auf dem Soldatenfriedhof Schtschatkowo (bei Minsk) in einem Massengrab.

Sterbebild von Thomas Hämmerl
Rückseite des Sterbebildes von Thomas Hämmerl

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.209: Hubert Biller

Der Soldat Hubert Biller wurde am 16.04.1919 in Linderhof geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ettal. Sein Vater war Forstwarts in Steingaden. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einer Gebirgsjäger-Division. Am 29.09.1941 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Maläja Belosjorka (Russland), 3 km südl. Malaja-Belosjodra

Man begrub Hubert Biller auf dem Soldatenfriedhof Kirowograd – Sammelfriedhof in einem Massengrab.

Sterbebild von Hubert Biller
Rückseite des Sterbebildes von Hubert Biller

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.208: Fritz Meisl

Der Soldat Fritz Meisl wurde am 28.12.1923 in Neufang als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Schütze in einem Grenadier-Regiment.  Am 29.07.1943 fiel er im Alter von 19 Jahren in Russland bei Dolgaja Berg bei Krasnodar am Kuban.

Man begrub Fritz Meisl auf dem Soldatenfriedhof Gora Dolgaja in einem Massengrab.

Sterbebild von Fritz Meisl
Rückseite des Sterbebildes von Fritz Meisl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.205: Georg Hofbauer

Der Soldat Georg Hofbauer stammte aus Stockahausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnstorf, und war Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er der 7. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Militäer-Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 12.02.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren während des Stellungskampfes bei Montauban-de-Picardie, Longueval, Maricourt, Guillemont und Bois Faviére durch Granatschuss.

Man begrub Georg Hofbauer auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Hofbauer
Rückseite des Sterbebildes von Georg Hofbauer

Sonderbeitrag: Wilhelm Loh

Der Soldat Wilhelm (Theodor) Loh wurde 1877 in der hessischen Stadt Gießen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Landwehr in der Leibkompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 20.09.1916 fiel er während der Schlacht an der Somme bei Bouchavesnes nahe Péronne.

Über den Todestag und die Todesumstände von Wilhelm Loh berichtet die Regimentsgeschichte des 116. Infanterie-Regiments:

„Der 20. September kam heran. Er sollte trotz anfänglicher Erfolge ein zweites Le Quesnoy für das Regiment werden. Ein klares Bild der grauenhaften Vorgänge jenes Tages zu gewinnen, ist auch heute noch nicht möglich und wird es schwerlich jemals werden. Niemand kann den Schleier lüften, der sich geheimnisvoll über das Schicksal der Toten und 200 Vermissten jenes Tages legte.

Um 7.30 Uhr begann das Feuer unserer Artillerie; die schweren Batterien schossen erst um 8.30 Uhr lebhafter. Der Gegner antwortete mit stärkstem Feuer, namentlich gegen die Allainestellung. Punkt 10.10 Uhr vormittags brachen die sechs vorderen Kompanien zum Angriff los, die anderen schoben sich im stärksten Sperrfeuer auf die befohlenen Plätze vor. Die Entfernung zum Dorfe betrug etwa 500 Meter. Am Dorfrande gerieten die Kompanien in starkes Maschinengewehr-Feuer, das vom nördlichen Teil des Dorfes, am heftigsten aber aus der Richtung der Bouchavesnes-Ferme den Angreifern in die Flanke schlug. Die Wegnahme dieser Ferme, die nach dem ursprünglichen Plane den ganzen Angriff einleiten und das Vorkommen unseres Regiments durch unterstützendes Flankenfeuer erleichtern sollte, konnte dem linken Nachbarregiment nicht gelingen, da ihre Besatzung durch unser Artilleriefeuer zuwenig gefasst worden war. So blieb der Angriff um 11 Uhr vormittags vor dem Dorfe liegen. Der Gegner erkannte sofort die schwierige Lage unserer vorderen Kompanien und überschüttete sie mit verheerendem Artilleriefeuer. Leutnant der Reserve Hartwig, Volk und Sievers wurden schwer verwundet, Leutnant der Reserve Fasold fiel. Als gegen 1 Uhr nachmittags starke feindliche Kräfte von Norden her und aus dem Marrieres-Wald zum Gegenangriff nach dem Dorfe ausrückten, befahl unsere Führung erneute Artillerievorbereitung, die bis 4 Uhr nachmittags anhielt. Die Hauptschwierigkeit lag darin, dass eine Reihe sich widersprechender Meldungen über den Stand der Dinge bei den anschließenden Truppen die Befehlserteilung erschwerte und hinauszögerte. Um 5 Uhr nachmittags kam erneuter Befehl zum Angriff, obwohl die Wegnahme der Ferme immer noch nicht geglückt war. Bald meldeten Gefangene und zurückkommende Verwundete, dass es den Resten der 2., 3., 9. und 10. Kompanie gelungen sei, in das Dorf und hart links vom Dorfe vorzudringen und bis zur Straße am Westrand des Dorfes durchzubrechen, während Trümmer der Leibkompanie und der 11. Kompanie noch vor dem Dorfe lagen. Weiße Leuchtkugeln, die gegen 6 Uhr nachmittags an der Straße hochgingen, bestätigten die Richtigkeit der Aussagen. Ebenso war es dem Infanterie-Regiment 80 gelungen, in den Nordteil des Dorfes einzudringen. Schon glaubte man an einen erfolgreichen Ausgang des Tages. Bald aber, es war gegen 6.30 Uhr nachmittags, meldeten Beobachtungsoffiziere das Ausrücken starker französischer Kräfte zum Gegenangriff gegen das Dorf. Da Meldungen von vorn nicht zurückkommen, rückten Offizierspatrouillen durch das Sperrfeuer vor, um Klärung über die Lage zu holen. Aber sie wurden ebenso wie die beiden noch vor dem Dorfe liegenden Kompanien vom Gegner am Eindringen ins Dorf gehindert und verloren die meisten ihrer Leute. Nach Fliegermeldungen waren im Dorfe heftige Kämpfe bis in die Abendstunden im Gange. Gegen 9 Uhr nachmittags meldete der zur Erkundung in die vordere Linie vorgeschickte Leutnant der Reserve Zimmermann, dass der feindliche Gegenstoß anscheinend geglück sei; den durch das Dorf vorgedrungenen Kompanien sei offenbar der Rückweg abgeschnitten worden. Einzelne Verwundete, die noch zurückkamen, brachten ähnlich lautende Meldungen. Nun hieß es, die bisherige Stellung gegen etwaige Nachtöße des Feindes zu sichrn. Hauptmann Freiherr zu Putlitz ordnete sofort eine neue Besetzung an: Die 5. und 12. Kompanie besetzten neben den vom Dorfrand zurückkehrenden Resten der Leib- und 11. Kompanie die vordere Linie, die 8. die Allainestellung. Die bisher in der völlig zerschossenen vorderen Linie liegende 4. Kompanie sollte in die Zwischenstellung zurückgenommen werden. Durch das riesige Feuer zersprengt und ohne jeden Zusammenhang in Granatlöchern liegend, konnte sie bei der Dunkelheit nur mit Mühe zusammengerafft werden; auf dem Wege in die Zwischenstellung geriet sie dann in eine solche Feuergarbe, dass sie gänzlich auseinandergerissen wurde. Ein Bataillon vom Infanterie-Regiment 117 wurde als Reserve hinter das Regiment in den Kanal gelegt.

Nochmals gingen im Schutz der Dunkelheit Offizierspatrouillen vor, um die Lage im Dorf und das Schicksal der Kameraden zu erforschen. Sie wurden überall beschossen und mussten unter schweren Verlusten umkehren. Aus der Summe der beim Generalkommando eingelaufenen Meldungen ergab sich allmählich folgendes Bild: Unser Regiment hatte als einziges die befohlene Linie erreicht, wurde aber dort, da die Anschlusstruppen noch weiter zurücklagen, durch den Gegenstoß in der rechten Flanke und durch die Besatzung des Dorfes im Rücken gefasst und mussten unterliegen. Die Gründe für das Misslingen des Angriffs lagen klar: Dorf und Ferme waren keineswegs sturmreif geschossen. Durch das Feuer aus der Ferme wurden fast alle Kompanien in das Dorf hineingedrängt. Die im Norteil des Dorfes liegenden Reserven des Gegners hatten nach dem Vorverlegen unseres Artilleriefeuers genügend Zeit, aus den Kellern und Unterständen hervorzukommen und planmäßig nach Osten und Süden abzuriegeln, so dass den durchgebrochenen Teilen des Regiments der Rückzug abgeschnitten, den nachfolgenden Kompanien aber das Eindringen in das Dorf verwehrt wurden. Die Verluste waren groß: 15 Offiziere, 363 Unteroffiziere und Mannschaften waren verloren. Voller Todesverachtung waren sie hineingestürmt in das Dorf, das die Scharen der Braven verschlang und schreckliche Bilder eines wilden Handgemenges gesehen haben muss. Eine Reihe tüchtiger Offiziere, erprobter Unteroffiziere und wackerer Mannschaften wurden vermisst. Leutnant der Landwehr Loh, Leutnant der Reserve Gabcke, der tapfere Führer der 2. Kompanie, Leutnant der Reserve Leykauf, Köhler, Stern und der Führer des Sturmtrupps, Leutnant der Reserve Collin, kamen nicht wieder. Acht Offiziere, darunter Leutnant der Reserve Röhr, Gaebens, Leutnant Schroeder und Feldwebelleutnant Friedrich waren verwundet. Im Schutze der Nacht holten die Kompanien die noch im Vorgelände bis zum Dorfrand hin liegenden verwundeten Kameraden, unter ihnen den schwer verwundeten Führer der 3. Kompanie, Leutnant der Reserve Olt, und den Führer der 9. Kompanie, Leutnant der Reserve Sievers. Aus fernem Weltteil war dieser zu Beginn des Krieges in abenteurelicher Fahrt dem bedrängten Vaterland zu Hilfe geeilt und sollte hier die Wunde empfangen, an der er nach acht Tagen starb. Auch die 4. Kompanie ließ es sich, allen Gefahren zum Trotz, nicht nehmen, die vor der Stellung liegende Leiche ihres Führers, des Leutnants der Reserve Manns, zu suchen und im feindlichen Feuer zurückzuschaffen.“

Man begrub Wilhelm Loh auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.

Gedenktafel für Wilhelm Loh
Gedenktafel für Wilhelm Loh

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.202: Simon Schoder

Der Soldat Simon Schoder wurde am 26.10.1893 in Langenmosen in Bayern als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 24.09.1914 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Spada.

Über den Todestag von Simon Schoder berichtet die Regimentsgeschichte des 10. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Am frühen 24. September musste der Angriff weitergeführt werden. Schon waren die ersten Schützenlinien in lautlosem Vorgehen auf den Höhenkamm gekrochen, da sah man vor sich französische Abteilungen, nördlich und südlich der Straße Lamorville – Lacroix, in überlegener Zahl marschieren. Unsere vordersten Schützen eröffneten sofort das Feuer – nun kam Leben in die feindlichen Haufen – aber auch die französische Artillerie blieb nicht untätig. Von Nordwest, aus Richtung la Gelouse und von links seitwärts, aus Fort les Paroches sausten die schwersten Granaten heran und brachten uns starke Verluste bei. Die französische Infanterie aber setzte zu einem gewaltigen Angriff in breiter Front an und bald brach ein furchtbares Infanteriefeuer über uns los. Einer der ersten Führer, der hier schwer verwundet wurde, war Hauptmann Karl Fischer, Führer der 11. Kompanie.

Nun kam unsere Vorwärtsbewegung ins Stocken.

Schon lag der Franzose auf 600 Meter gegenüber; immer mehr verdichteten sich seine Schützenlinien, immer stärkere Unterstützungen rückten nach, durch die Gunst des Geländes gedeckt. Die Preußen waren noch nicht da – unsere Lage begann immer kritischer zu werden. Die Verluste mehrten sich in unheimlicher Weise. Unter anderem wurde auch der Regimentsadjutant Schuster und der Bataillons-Adjutant I. Bataillon Leutnant Röhm schwer verwundet.

Eine zwischen dem 13. und 10. Regiment entstandene gefährliche Lücke hatte Oberstleutnant Mieg mit den Kompanien 6. Infanterie-Regiment ausgefüllt.

Das III. Bataillon lag am Hang der Höhe 294, das I. Bataillon links gestaffelt mit Front gegen Höhe 269; letztere war mit Sicherungen der Kompanie Heinzmann besetzt.

Gegen Mittag wurde ein französischer Vorstoß aus dem Gelousewald vom 13. Regiment abgewiesen; indes verstärkte sich das feindliche Artilleriefeuer immer mehr und überschüttete besonders das III. Bataillon 13. Infanterie-Regiments (Hofmann).

Unser 10. Regiment war ständig in der Flanke heftig beschossen und erlitt erhebliche Verluste.

Teile des 3. und 8. Feldartillerie-Regiments aus Senonville, Lavigneville und Gilaumontwald her feuernd, konnte keine Entlastung bringen.

Da sah man plötzlich, etwa um die zweite Nachmittagsstunde, das preußische 47. Regiment vorbrechen. Aber die vorzüglich beobachtende französische Artillerie überschüttete es derart mit Schnellfeuer, dass der schneidig vorgetragene Angriff zusammenbrach.

Nun verdoppelten die Franzosen ihre Anstrengungen, unsere Dünnen Linien, in denen mehr Tote und Verwundete als kampffähige Schützen lagen, zu durchbrechen. Die feindliche Artillerie flankierte in entsetzlicher Weise. Immer neue französische Kompanien rückten heran. Als dann noch Teile des 6. Infanterie-Regiments, die den befehl bekamen, bei Camp des Romains einzugreifen, herausgezogen wurden, schien die Lage unhaltbar, zumal die Rückwärtsbewegung dieser Teile des 6. Infanterie-Regiments Verwirrung anrichtete.

Oberstleutnant Mieg war inzwischen in der vordersten Kampflinie eingetroffen; das Einsetzen seiner Persönlichkeit in höchster Gefahr belebte den Mut der Kämpfenden und es gelang, dank dem vorbildlichen Einfluss beherzter Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften, unsere schwachen Linien zum Ausharren anzufeuern, die bedrohte Stellung bis zum Anbruch der Dunkelheit zu halten und die drohende Umfassung durch die weit überlegene französische Infanterie abzuwehren.

Besonders hielten unsere von feindlichen Gruppen oft bedrohten Maschinengewehr-Schützen zäh und standhaft aus – hier seien rühmend erwähnt der Unteroffizier Friedrich Fischer, der Gefreite Leonhard Binder, die Landwehr-Leute Georg Neuer und Josef Horndasch sowie der Reservist Johann Wagner.

Um 8 Uhr abends begann die Gefechtstätigkeit abzuflauen; der Gegner hatte offenkundig auch stark gelitten , denn als unsere Kompanien abbauten, folgte er nicht einmal mit Patrouillen nach.

Mit kaum 200 Mann ging unser III. Bataillon gemäß Brigandebefehl in eine Vorpostenstellung in die Waldstellung 1 km südwestlich Spada zurück, wo es 2 Uhr nachts eintrag. Das I. Bataillon rückte mit seinen Resten für die Nacht nach Chaillon ab.“

Man begrub Simon Schoder auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab. ⇒ http://www.denkmalprojekt.org/2009/saint-mihiel_kgs_wk1_namen_s1_fr.htm

Sterbebild von Simon Schoder
Rückseite des Sterbebildes von Simon Schoder

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.200: Paul Biebl

Der Soldat Paul Biebl stammte aus Ohlmühle und war der Sohn eines Müllers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 10. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.08.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Baccarat.

Man begrub Paul Biebl auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Paul Biebl
Rückseite des Sterbebildes von Paul Biebl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.198: Georg Kittl

Der Soldat Georg Kittl stammte aus Ensmannsreut, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Waldkirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Fahrer in der 3. Batterie des 1. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Am 08.09.1917 verstarb er im Alter von 22 Jahren in Focsani (Rumänien) an einer schweren Erkrankung (vermutlich Typhus), nachdem er 8 Tage gelitten hatte. Er hatte 31 Monate Kriegsdienst geleistet.

Man begrub Georg Kittl auf dem Soldatenfriedhof Focsani – Osuar in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Waldkirchen gedenkt Georg Kittl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/waldkirchen_oelbergkapelle_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Georg Kittl
Rückseite des Sterbebildes von Georg Kittl