Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.489: Max Tröstler

Der Soldat Max Tröstler stammte aus Fahlenbach, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rohrbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter und Gruppenführer in der 11. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 17.07.1916 verstarb er während der Schlacht um Verdun nach schwerer Verwundung bei den Kämpfen um Fleury-devant-Douaumont vermutlich am 28.06.1916 im Alter von 28 Jahren in einem Etappenlazarett in Frankreich.

Die Lage des Grabes von Max Tröstler ist unbekannt und konnte nicht von mir verlässlich recherchiert werden. Er wurde wahrscheinlich in ein Lazarett weit ab vom Schlachtfeld Verdun transportiert.

Sterbebild von Max Tröstler
Rückseite des Sterbebildes von Max Tröstler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.481: Franz Lex

Der österreichische Soldat Franz Lex stammte aus Ruhpolding und war Baumeister. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter im 91. österreichischen Infanterie-Regiment. Am 14.06.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren in Galizien.

Die Lage des Grabes von Franz Lex konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Franz Lex
Rückseite des Sterbebildes von Franz Lex

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.475: Xaver Vierbach

Der Soldat Xaver Vierbach wurde am 24.04.1890 in Speiden (Mariahilf) geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eisenberg im Allgäu. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 1. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.10.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Herbécourt an der Somme.

Über seine Todestag und die Todesumstände von Xaver Vierbach berichtet die Regimentsgeschichte des 12. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Von der 1. Kompanie wurde am 21.10. das sogenannte vorgeschobene Wäldchen an der Straßengabel südlich Frise genommen, wobei Leutnant Meirhofer fiel, Oberleutnant der Landwehr Eckert und Offiziers-Stellvertreter Brets verwundet wurden, von der 2. Kompanie am 15.10. abends die Ferme Grenouillere erstürmt.“

Die Lage des Grabes von Xaver Vierbach ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass seine Gebeine, wenn sie geborgen werden konnten, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden beisetzte, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Vize-Feldwebel Andreas Degenhardt, gefallen am 21.10.1914 bei Herbecourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Karl Lang, gefallen am 21.10.1914 bei Herbecourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Reservist Ludwig Wittmann, gefallen am 21.10.1914 bei Herbecourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Eisenberg-Zell gedenkt Xaver Vierbach noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/eisenberg-zell_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Xaver Vierbach
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Vierbach

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.463: Johann Reger

Der Soldat Johann Reger stammte aus Thalling (Schreibfehler auf Sterbebild), einem Ortsteil der bayerischen Stadt Pocking. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 4. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 30.11.1917 verstarb er im Alter von 23 in einem Feldlazarett, angeblich in Flandern, an einer Lungenentzündung. Da er jedoch bei Verdun begraben wurde, halte ich das für eine Fehlinformation.

Man begrub Johann Reger auf dem Soldatenfriedhof Merles-sur-Loison in Block 2, Grab 148.

Sterbebild von Johann Reger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Reger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.462: Anton Oxler

Der Soldat Anton Oxler wurde am 14.12.1885 in Deisenhofen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 10. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Seit dem 05.11.1914 wird Anton Öxler vermisst. Am 10.12.1914 wird er zunächst als schwer verwundet gemeldet. Offensichtlich haben Kameraden im Gefecht beobachtet, wie er schwer verwundet wurde, ohne ihn bergen zu können, und eine entsprechende Meldung weitergegeben. Am 22.01.1916 wird er darüber hinaus als vermisst gemeldet. Am 09.03.1917 erfolgt schließlich die offizielle Meldung, dass Anton Öxler bei La Maison blanche (Kämpfe bei Loretto in Artois) gefallen sei.

Über die Todesumstände von Anton Öxler berichtet die Regimentsgeschichte des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Am 05.11.1914 gegen 9 Uhr vormittags beginnt die französische Artillerie unsere Stellung bei La Maison blanche mit nie vorher erlebter Tollwut zu beschießen. Im Graben der 11. Kompanie sitzen Volltreffer schweren Kalibers, einer neben dem anderen. Der Eindruck ist so furchtbar, dass 10 – 20 Leute weichen, bei der Befehlstelle aber mit Mühe aufgehalten werden. Schwer lastet die Verantwortung auf dem Führer von III./R. 12. Ein Unteroffizier meldet ihm, dass die 11. Kompanie nur noch aus 20 Mann besteht und ganze Gruppen tot seien; in jenen kritischen Stunden zeigt der Reservist Dominikus Dauner (11.), Maurer aus Rechbergreuthen, sich als hervorragender Soldat. Obwohl verwundet, muntert er seinen linken Nebenraum mit den Worten auf: „Ich bin verwundet, das macht nichts, deswegen schieße ich doch. Wir dürfen hier nicht heraus, sonst ist die 12. mKompanie verloren!“ Und zum rechten Nebenmann sagt er: „Ich gehe nicht, wir sind ja nicht mehr so viele!“ Teile der 10. Kompanie weichen auf Befehl den unausgesetzt einschlagenden, schweren Granaten aus. Der Gefreite der Landwehr Ernst Stefan (9.), Landwirtschaftslehrer aus Gaisdorf, merkt dabei, dass vier Leute am alten Platz zurückgeblieben sind. Er will sie nicht im Stich lassen und holt sie nach. „Aushalten“ ist der Gedanke, der den Bataillonsführer beseelt. „Aushalten!“ ruft sein Adjutant, Leutnant Leonhard der 9. Kompanie zu, indem er zu ihr in die Stellung kriecht. Erst um 11 Uhr lässt die Wut des Feuers etwas nach. Sofort führt Leutnant Boxhorn, der Führer der 10. Kompanie einige wenige entwichene Leute wieder in die vordere Stellung. Der tapfere Gefreite Götz des Bataillonsstabes, Melder der 10. Kompanie, ermuntert die Leute dabei und will eben fünf Mann vorführen, als er durchs Herz getroffen fällt. Von 1 – 5.30 Uhr nachmittags setzt das feindliche Artilleriefeuer mit neuer Wucht ein. Ein Sturmversuch des Feindes gegen 3 Uhr scheitert. Minenwerfer mischen sich nun ein und man glaubt das Geräusch wie von herabfallenden Nägeln zu hören. Gegen 4.30 Uhr nachmittags steigert sich das Feuer wieder zum Vernichtungsfeuer. Als plötzlich das „en avant!“ der Franzosen zu hören ist, verlässt zwischen einfallenden Granaten der Bataillonsführer mit der Fahne und 8 Mann des Unterstabes die Befehlsstelle. Rechts von La Maison blanche sieht er den Feind in hellen Haufen herankommen. Er befiehlt Visier 500 und bringt im Verein mit der vorderen Linie den Sturmangriff zum Stillstand. Auch die Kompanien „Mack“ und „Wenk“ hatten ihre Stellung restlos behauptet. Die Schlacken der 10. und 11. Kompanie, im Ganzen etwa 40 Mann, wurden als Reserve zurückgenommen. Der Bataillonsführer stellt die Ordnung her. Zwei Maschinengewehre treffen von rückwärts ein. La Maison blanche war heldenhaft und mit Erfolg gehalten worden.“

Anton Öxler zahlte dabei mit seinem Leben den Preis.

Eine Grablage ist für Anton Öxler offiziell nicht bekannt. Ich vermute jedoch sehr stark, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy beigesetzt wurde, an der Stelle, an der er fiel und die später zu diesem Soldatenfriedhof wurde. Dort wurden auch seine Regimentskameraden begraben, die am gleichen Tag fielen, u. a.

  • Gefreiter Georg Baumeister, geboren 1890, gefallen am 05.11.1914 bei La Maison Blanche, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Gefreiter Georg Haugg, geboren 09.04.1882, gefallen am 05.11.1914 bei La Maison Blanche, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Gefreiter Joseph Stiglmeir, , gefallen am 05.11.1914 bei La Maison Blanche, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Landwehrmann Joseph Ailer, gefallen am 05.11.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Anton Oxler
Rückseite des Sterbebildes von Anton Oxler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.452: Lorenz Stanglmair

Der Soldat Lorenz Stanglmair stammte aus Trillhof, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Au in der Hallertau, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 8. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 18.09.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Dorna Watra und Kirlibaba im heutigen Rumänien, als seine Einheit den russischen Angriff zum Stehen brachte, durch Kopfschuss.

Die Lages des Grabes von Lorenz Stanglmair ist, wie meist bei Gefallenen des Ersten Weltkrieges an der Istfront, unbekannt.

Morgen stelle ich das Schicksal seines Bruders, Michael Stanglmair, vor

Sterbebild von Lorenz Stanglmair
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Stanglmair

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.445: Karl Lamecker

Der Soldat Karl Lamecker stammte aus München und diente als Gefreiter in der 1. Maschinengewehr-Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.03.1918 fiel er während der Großenschlacht in Frankreich bei der Durchbruchsschlacht bei Saint-QuentinLa Fére im Alter von 27 Jahren bei Itancourt.

Über den Todestag und die Todesumstände berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Am Frühlingsanfang, 21.03., beginnt um 4 Uhr morgens schlagartig die allgewaltige Artillerievorbereitung. Diese Stunden werden für jeden, der sie miterlebt hat, unvergessen bleiben. Die Erde zitterte und stöhnte unter dem Geheul der Geschütze und Minenwerfer, die hier in endloser Folge vom kleinsten bis zum größten Kaliber neben- und hintereinander standen. Es war ein Höllenlärm, der in unveränderter Stärke fünf Stunden anhielt. Da viel Gas geschossen wurde und das Regiment ganz nahe an der englischen Stellung in den vordersten Gräben zum Angriff bereitgestellt war, hatten die Kompanien bald viel unter Gas zu leiden. Die artilleristische Gegenwirkung war anfangs ziemlich lebhaft, verstummte aber nach etwa einer Stunde vollkommen, ein Zeichen, dass die englischen Batterien gut zugedeckt wurden. In der Begeisterung über das herrliche Schauspiel standen die Leute auf der Berme außerhalb des Grabens und als mitten in dem Schlachtenlärm, der dem einer allgewaltigen Schliede glich, in der das Glück des Deutschen Reiches geschmiedet wurde, das Telegramm eintraf, dass seine Majestät der Kaiser und Generalfeldmarschall von Hindenburg an der Kampffront eingetroffen seien und die Leitung der Schlacht übernommen hätten, steigerte sich die Siegeshoffnung zur Siegesgewissheit.

In dieser Stimmung verließ das Regiment 9.15 Uhr vormittags die deutschen Gräben bei Itancourt und ging in frischem Tempo unter dem Schutze der Artilleriefeuerwalze zügig vor. Es waren in vorderster Linie rechts das I. Bataillon (Rüßlein), links das III. Bataillon (Schobert). Das II. Bataillon (Lauenstein) folgte dicht auf im zweiten Treffen.

Es war ein ungeheurer Nebel, der durch Gas und Rauch und Staub so dicht war, dass man keine 10 Meter weit sehen konnte. Es kamen daher einzelne Truppenteile aus ihrem Angriffsstreifen heraus und verirrten sich. Die dadurch übergangenen englischen Stellungen fügten durch ihr Maschinengewehr-Feuer erhebliche Verluste zu. Die Hauptorientierung bildete die Schussrichtung der Artilleriegeschosse, deren Pfeifen die Richtung gab. Das Regiment kam an Urvillers, einem stark ausgebauten englischen Feldwerk gut vorbei und machte einige hundert Gefangene. Um die Gefechtsstärke nicht zu schwächen, durften den Gefangene keine Begleiter mitgegeben werden. Das hat sich bitter gerächt, die Kerle haben Gewehre und Maschinengewehre vom Schlachtfelde aufgehoben und dem Angreifer damit in den Rücken geschossen. Das ist unbedingt nachgewiesen; auf diese Art fiel z. B. Leutnant Fleischmann (Leutnant Rudolf Fleischmann, aus Gelkendorf – Bordesholm, gefallen am 21.03.1918, begraben auf dem Soldatenfriedhof Origny-Ste.-Benoite, Block 13, Grab 97) und wahrscheinlich auch der überaus beliebte und tapfere Vize-Feldwebel Huber der 1. Kompanie (Vizefeldwebel Martin Huber, gefallen am 21.03.1918, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Quentin in einem Massengrab) . Kurz nach Urvillers wurde in einem Fasse ein englischer Artillerieoffizier ausgehoben, der mit außerordentlicher Schneid mit dem fernsprecher das Feuer seiner Batterie leitete. In trotziger und entschlossener Weise verweigerte er jegliche Angaben. Trotzdem war seine Batterie nach einigen Minuten die Beute des Regiments.

Gegen 11 Uhr vormittags ging der Nebel plötzlich weg – die Feuerwalze war weitergerollt, die Maschinengewehre in dem schweren, zerschossenen Boden stecken geblieben. Aber die leichten und schweren Maschinengewehre und die prächtigen Begleitbatterien, voran die Batterie des Hauptmanns Löll, waren da. Sie nützten in dem harten Kampf um die Maschinengewehr-Nester bei Essigny und in der „Lambay-Kaserne“ außerordentlich viel. Es muss hier unbedingt betont werden, dass sich die Engländer äußerst schneidig gehalten haben, an diesem und den kommenden Tagen. Die Leute haben sich bis zum letzten Mann gewehrt und auch auf zwei Schritte noch geschossen. Um so ruhmreicher ist es für das regiment, diesen zähen Widerstand durch noch größere Energie und Schnei gebrochen zu haben. Am 21. wurde noch bis in die tiefe Nacht hinein in zähem Angriff gekämpft. Leider verbietet der zur Verfügung stehende Raum all die Heldentaten mit Namensnennung aufzuführen, die in diesen Tagen vorn Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften vollbracht wurden.“

Man begrub Karl Lamecker auf dem Soldatenfriedhof in St.-Quentin in einem Massengrab.

In München – Haidhausen, der Heimatgemeinde von Karl Lamecker, gedenkt man ihm noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/m-stjohannbaptist_wk1_bay.htm

Sterbebild von Karl Lamecker
Rückseite des Sterbebildes von Karl Lamecker

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.443: Ludwig Kremhelmer

Der Soldat Ludwig Kremhelmer stammte aus Hüttenkofen in Bayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 4. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 08.07.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Montauban-de-Picardie durch einen Granat-Volltreffer in Frankreich.

Die offizielle Grablage von Ludwig Kremhelmer ist unbekannt. Es ist auch sehr fraglich, ob und was von seinem Körper nach dem Volltreffer noch übrig war. Häufig war in solchen Situationen von dem Toten nichts mehr übrig, was man noch beerdigen konnte.

Wenn sterbliche Überreste von Ludwig Kremhelmer übrig blieben und beigesetzt werden konnten, dann wurden Sie nach meinem Dafürhalten anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Fricourt begraben, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Gefreiter Georg Kleder, gefallen am 08.07.1916 bei Montauban, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Anton Schäffler, gefallen am 03.07.1916 bei Montauban, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Leutnant Johann Schäfler, gefallen am 02.07.1916 bei Montauban, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Gefreiter Johann Edhofer, gefallen am 05.07.1916 bei Montauban, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Ludwig Kremhelmer
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Kremhelmer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.417: Xaver Kleemeier

Der Soldat Xaver Kleemeier stammte aus Kohlfuß, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Unterneukirchen, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter und Krankenträger in der 4. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 22.06.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren durch ein Artilleriegeschoss.

Die Lage des Grabes von Xaver Kleemeier ist unbekannt und ich kann keine begründbare Vermutung äußern.

Sterbebild von Xaver Kleemeier
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Kleemeier

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.415: Matthias Klever

Der Soldat Matthias (Volksbund: Wilhelm Mathias Klever) Klever wurde am 06.07.1913 in Eupen geboren – heute belgisch (Deutschsprachige Gemeinschaft) – damals deutsch. Er war von Beruf Schuhmacher und Mitglied der Eupener Kolping-Familie. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Grenadier-Regiment der Wehrmacht. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 17.11.1943 fiel er im Alter von 30 Jahren in Krassnaja-Ssloboda bei Smolensk im heutigen Weißrussland (Belarus).

Man begrub Matthias Klever auf einem Feldfriedhof bei Krasnaja Sloboda / Mogilew im heutigen Weißrussland (Belarus).

Sterbebild von Matthias Klever
Rückseite des Sterbebildes von Matthias Klever