Der Soldat Josef Winkler stammte aus Narnberg, eineem Ortsteil der bayerischen Stadt Traunreut, und war der Sohn eines Landwirts. 6. bayerisches Reserve-Feldartillerie-Regiment, 8. Batterie Gefreiter 22.09.1916 44 2. Reserve-Lazarett Dresden – Neustadt
Sterbebild von Josef WinklerRückseite des Sterbebildes von Josef Winkler
Der Soldat Anton Atzinger wurde am 06.11.1919 in Sondorf geboren, einem Ortsteil der heutigen bayerischen Gemeinde Hunding, und arbeitete im Ortsteil Padling als landwirtschaftlicher Arbeiter. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Grenadier-Regiment der Wehrmacht. Er nahm am Krieg gegen Frankreich teil und wurde mit dem Verwundeten-Abzeichen und mit der Ostmedaille ausgezeichnet. Am 20.12.1942 23 im Osten am Ilmensee bei Rykalowo (Rykalovo)
Man begrub Anton Atzinger auf einem Friedhof bei Sorokopenno in Russland.
Der Soldat Johann Stoiber wurde am 17.10.1925 in Bischofsmais geboren und lebte in Seiboldsried vorm Wald. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Grenadier-Regiment. Am 22.10.1944 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Leintrey in Lothringen.
Man begrub Johann Stoiber auf dem Soldatenfriedhof Andilly in einem Massengrab.
Der Soldat Walter Hoffmann wurde am 12.12.1924 in Völklingen im Saarland geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Infanterie-Regiment der Wehrmacht. Am 10.01.1945 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Verdun.
Man begrub Walter Hoffmann auf dem Soldatenfriedhof Andilly in Block 34, Reihe 3, Grab 224.
Sterbebild von Walter HoffmannRückseite des Sterbebildes von Walter Hoffmann
Der Soldat Karl Schleich wurde am 01.06.1925 in Altenstadt in Oberbayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter und Kradmelder in einer Panzer-Kompanie der Wehrmacht. Am 12.11.1944 fiel er im Alter von 19 Jahren in Lothringen.
Karl Schleicher wurde zunächst in Baronweiler begraben. Später bettete man seine Leiche auf den Soldatenfriedhof Andilly in Block 20, Reihe 8, Grab 545 um.
Sterbebild von Karl SchleichRückseite des Sterbebildes von Karl Schleich
Der Soldat Josef Zitzelsberger stammte aus Attenkofen, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Landshut, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der Maschinengewehr-Abteilung des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 14.08.1915 verstarb er im Alter von 22 Jahren bei Saint-Mihiel in Folge eines Unglücksfalls.
Man begrub Josef Zitzelsberger auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 11, Grab 176.
Der Soldat Xaver Kösl wurde am 10.04.1908 in Remnatsried geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Stötten am Auerberg. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Pionier-Bataillon der Wehrmacht. Am 28.03.1943 fiel er im Alter von 34 Jahren durch schwere Verundung.
Das Schicksal seiner Vaters habe ich bereits am 26.01.2021 vorgestellt. Er fiel 1915 in den Vogesen. Auf der Rückseite des Sterbebildes von Xaver Kösl sieht man ihn beim Besuch des Grabes seines Vaters.
Die Lage des Grabes von Xaver Kösl ist unbekannt.
Sterbebild von Xaver KöslRückseite des Sterbebildes von Xaver Kösl
Der Soldat Matthäus Seehuber stammte aus Lohen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhpolding, und war der Sohn eines Säge- und Elektritzitätswerks. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 15. Kompanie des 3. bayerischen Jäger-Regiments. Am 08.06.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun bei dem Fort Vaux.
Vermutlich wurde er, wenn seine Gebeine nach dem Krieg geborgen werden konnten, auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville anonym in einem Massengrab begraben, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a. Oberleutnant Albert Saur, gefallen am 08.06.1916 bei Fort Vaux.
Sterbebild von Matthäus SeehuberRückseite des Sterbebildes von Matthäus Seehuber
Der Soldat Max Schleicher wurde am 04.08.1896 in Merlach geboren, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Seßlach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 3. Kompanie des 467. Infanterie-Regiment.. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 26.03.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren in der Kaiserschlucht hinter dem Dorf Hamelincourt südlich von Arras.
Man begrub ihn zunächst bei dem Dorf Hamelincourt – Moyenneville auf einem Feldfriedhof. Dieser Friedhof wurde nach dem krieg aufgelöst und die Gefallenen auf zentralen Sammelfriedhöfen umgebettet. Gebeine aus Gräbern, die nicht mehr zuordbar waren, wurden anonym in einem Massengrab beigesetzt. Es könnte sein, dass die Gebeinde von Max Schleicher auf den Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast überführt wurden. Dort bettete man viele Soldaten aus Hamelincourt um.
Sterbebild von Max SchleicherRückseite des Sterbebildes von Max Schleicher
Der Soldat Max Tröstler stammte aus Fahlenbach, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rohrbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter und Gruppenführer in der 11. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 17.07.1916 verstarb er während der Schlacht um Verdun nach schwerer Verwundung bei den Kämpfen um Fleury-devant-Douaumont vermutlich am 28.06.1916 im Alter von 28 Jahren in einem Etappenlazarett in Frankreich.
Die Lage des Grabes von Max Tröstler ist unbekannt und konnte nicht von mir verlässlich recherchiert werden. Er wurde wahrscheinlich in ein Lazarett weit ab vom Schlachtfeld Verdun transportiert.
Sterbebild von Max TröstlerRückseite des Sterbebildes von Max Tröstler