Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.498: Max Schleicher

Der Soldat Max Schleicher wurde am 04.08.1896 in Merlach geboren, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Seßlach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 3. Kompanie des 467. Infanterie-Regiment.. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 26.03.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren in der Kaiserschlucht hinter dem Dorf Hamelincourt südlich von Arras.

Man begrub ihn zunächst bei dem Dorf Hamelincourt – Moyenneville auf einem Feldfriedhof. Dieser Friedhof wurde nach dem krieg aufgelöst und die Gefallenen auf zentralen Sammelfriedhöfen umgebettet. Gebeine aus Gräbern, die nicht mehr zuordbar waren, wurden anonym in einem Massengrab beigesetzt. Es könnte sein, dass die Gebeinde von Max Schleicher auf den Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast überführt wurden. Dort bettete man viele Soldaten aus Hamelincourt um.

 

Sterbebild von Max Schleicher
Rückseite des Sterbebildes von Max Schleicher

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.497: Norbert Vogl

Der Soldat Norbert Vogl wurde am 02.06.1888 in der bayerischen Gemeinde Arnbruck als Sohn eines Gastwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter der Reserve in der 3. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons. Am 10.10.1914 fiel er bei einem Sturmangriff im Alter von 26 Jahren bei Vionville in der Nähe von Saint-Mihiel.

Offiziell ist für Norbert Vogl keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die am gleichen Tag fielen, u. a.

  • Gefreiter Reinhold Hülsz, gefallen am 10.10.1914 im Bois-Brûlés, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
  • Leutnant Alexander Pracher, gefallen am 10.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 3, Grab 662;
  • Leutnant Julius Söder, gefallen am 10.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 1, Grab 124;
  • Oberjäger Abraham Kahn, gefallen am 10.10.1914 im Bois-Brûlés, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Norbert Vogl
Rückseite des Sterbebildes von Norbert Vogl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.492: Ludwig Hallweger

Der Soldat Ludwig Hallweger stammte aus Ruhpolding und lebte in Daxenbach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.09.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Lihons und Vermandovillers.

Über den Todestag und die Todesumstände von Ludwig Hallweger berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:

„25.09.1914 Auch in den ersten Nachmittagsstunden gelingt es nicht, Lihons zu nehmen. Um 5.40 Uhr erhält das Regiment Befehl zum Sturm. Nach Artilleriebeschießung gehen I. und III. Bataillon und II./16. Infanterie-Regiment zum Sturm vor; sie erreichen nur mit Teilen den Ortsrand und müssen 400 Meter von Lihons entfernt in Stellung gehen. II. Bataillon dringt bis zum Feldweg Lihons – Herbévillers vor. Die Verluste sind sehr beträchtlich.“

Die Lage des Grabes von Ludwig Hallweger ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch stark, dass er, wenn sein Leichnam geborgen wurde, er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitruam fielen, u. a.

  • Unteroffizier Joseph Dankesreiter, gefallen am 25.09.1914 bei Vermandovillers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Hermann Heinrich Mankel, gefallen am 27.09.1914 bei Vermandovillers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Hans Bullemer, gefallen am 27.09.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Infanterist Ludwig Lehner, gefallen am 24.09.1914 bei Soyecourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Ludwig Hallweger
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Hallweger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.490: Martin Stubhann

Der Soldat Martin Stubhann (eigentlich Stubhahn) stammte aus Ragging und lebte in Muckham, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, und war ein Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons. Am 09.05.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren während der Schlacht bei La Bassée und Arras bei Carency.

Offiziell ist für Martin Stubhann keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden beisetzte, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Oberjäger Otto Birk, gefallen am 09.05.1915 bei Carency, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Leutnant Max Scheibenbogen, gefallen am 12.05.1915 bei Carency, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Gefreiter Joseph Seibold, gefallen am 07.05.1915 bei Souchez, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Martin Stubhann
Rückseite des Sterbebildes von Martin Stubhann

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.486: Johann Bachmeier

Johann Bachmeier war der Sohn eines Müllers und stammte aus Irlmühle, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neukirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er vier Monate in einem Reserve-Infanterie-Regiment. Dann verstarb er nach 14-tägiger Krankheit am 17.09.1917 im Reservelazarett Straubing.

Wo Johann Bachmeier begraben wurde, konnte ich nicht feststellen. Ich vermute jedoch, dass er auf einem Zivilfriedhof in Straubing im militärischen Bereich beigesetzt wurde und dass sein Grab noch heute existiert.

Sterbebild von Johann Bachmeier
Rückseite des Sterbebildes von Johann Bachmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.484: Hermann Grübl

Der Soldat Hermann Grübl stammte aus der bayerischen Gemeinde Ruhpolding und war der Sohn eines Hammerwerkbesitzers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 7. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 19.04.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren während des Stellungskrieges an der Somme bei Dompierre in Frankreich durch einen Minenschuss.

Offiziell ist für Hermann Grübl keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wenn seine Gebeine geborgen wurden, anonym auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die am gleichen Tag fielen, u. a.

  • Infanterist Matthias Ziegler, gefallen am 19.04.1915 bei Dompierre, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Infanterist Johann Jochum, gefallen am 19.04.1915 bei Dompierre, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Infanterist Xaver Rittel, gefallen am 19.04.1915 bei Dompierre, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Ruhpolding gedenkt Hermann Grübl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/ruhpolding_1870-71_wk1u2_bay.htm

 

Sterbebild von Hermann Grübl
Rückseite des Sterbebildes von Hermann Grübl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.481: Franz Lex

Der österreichische Soldat Franz Lex stammte aus Ruhpolding und war Baumeister. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter im 91. österreichischen Infanterie-Regiment. Am 14.06.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren in Galizien.

Die Lage des Grabes von Franz Lex konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Franz Lex
Rückseite des Sterbebildes von Franz Lex

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.480: Josef Steinberger

Der Soldat Josef Steinberger stammte aus Ruhpolding diente im Ersten Weltkrieg im 1. Ersatz-Bataillon des bayerischen Infanterie-Leib-Regiments. Am 17.10.1915 verstarb er im Alter von 22 Jahren im Krankenhaus München an einer schmerzhaften Krankheit, die er sich wahrscheinlich im Kriegseinsatz zugezogen hatte.

Die Lage des Grabes von Josef Steinberger ist unbekannt. Ich vermute, dass er auf einem städtischen Friedhof in München begraben wurde und dass sein Grab noch heute existiert.

Seine Heimatgemeinde Ruhpolding gedenkt Josef Steinberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/ruhpolding_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Steinberger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Steinberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.474: Josef Neumaier

Der Soldat Josef Neumaier stammte aus Steindl in Fanten, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Dorfen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 09.12.1918 verstarb er an einer kurzen, schweren Krankheit im Alter von 31 Jahren.

Die Lage des Grabes von Josef Neumaier ist unbekannt.

Sterbebild von Josef Neumaier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Neumaier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.473: Lampert Bart

Der Soldat Lampert Bart stammte aus Erdmannsdorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hohenpolding, und war der Sohn eines Landwirts (Bartbauerssohn). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie (Verlustlisten: 2. Kompanie) des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.06.1916 wurde er während der Schlacht um Verdun bei den Kämpfen vor dem Zwischenwerk Thiaumont schwer verwundet und verstarb an dieser Verwundung am 30.01.1917 im Alter von 19 Jahren im Vereinslazarett Trier.

Für Lampert Bart gibt es keine offizielle Grabmeldung, ich vermute jedoch, dass er auf einem Friedhof in Trier im militärischen Teil beigesetzt wurde.

Sterbebild von Lampert Bart
Rückseite des Sterbebildes von Lampert Bart