Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 111: Andreas Settele

Andreas Settele wurde am 10.03.1896 in Weißen, heute ein Ortsteil von Marktoberndorf, als Sohn eines Landwirts geboren. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Gefreiter im 20. byerischen Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 17.11.1917 fiel Andreas Settele bei den Kämpfen um Verdun und wurde auf dem Soldatenfriedhof Merles-sur-Loison, Block 2, Grab 185 begraben.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 110: Xaver Hösle

Xaver Hösle wurde am 29.12.1892 als Sohn eines Bauern in Guggenmoos bei Maria Rain, heute ein Ortsteil der Gemeinde  geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg als Gefreiter in der 11. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Er fiel am 25.05.1916 bei den Kämpfen um Verdun im Alter von 23 Jahren. Der Verbleib seiner Leiche ist ungeklärt, wodurch er als vermisst gilt.

Seine Heimatgemeinde gedenkt seiner noch heute auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oy-mittelberg_maria_rain_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 109: Alois Erhard

Alois Erhard wurde am 25.09.1885 geboren und lebte in Pracht, heute ein Ortsteil der Gemeinde Stötten am Auerberg. Er war der Sohn eines Landwirts und selbst landwirtschaftlicher Arbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter der Landwehr in der 1. Kompanie des 20. bayerisches Infanterie-Regiment und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Laut Verlustliste vom 04.12.1915 wurde er 1915 leicht verwundet. Bei einem späteren Unglück bei Lamorville wurde er tödlich verletzt und starb am 20.03.1917.

Begraben wurde Alois Erhard auf dem Soldatenfriedhof Troyon, Block 12, Grab 35.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 108: Ludwig Sauter

Ludwig Sauter wurde am 15.02.1896 als Sohn eines Landwirts und Viehhändlers geboren. Laut Verlustlisten lebte er in Dirlewang. Er wurde im Ersten Weltkrieg als Krankenträger bei der 25. bayerischen Sanitäts-Kompanie eingesetzt. Am 03.11.1917 fiel Ludwig Sauter. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Damvillers, Block 3, Grab 116, begraben. Dies legt nahe, dass er bei den Kämpfen um Verdun getötet wurde. Ludwig Sauter wurde nur 21 Jahre alt.

Seine Heimatgemeinde gedenkt ihm noch heute auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/2010/dirlewang_1870-71_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 103: Leo Lang

Leo Lang stammte aus Nustertsham, einem Weiler von Uttlau – heute ein Ortsteil von Harbach in Bayern. Er war der Sohn eines Bauern.

Im Ersten Weltkrieg diente Leo Lang als Schütze zunächst beim 9. Infanterie-Regiment, wo er leicht verletzt wurde. Später wurde er beim 13. Reserve-Infanterie-Regiment eingesetzt. Hier starb er nach schwerere Verwundung durch Granattreffer am 27.03.1916 bei den Kämpfen im Argonnerwald . Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Buzancy, Block 3 Grab 54.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 100: Xaver Eder

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Xaver Eder war der Sohn eines Landwirts und entstammte dem Ort Hofau, der heute ein Ortsteil von Mitterskirchen in Niederbayern ist. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist beim 12. bayerischen Infanterie-Regiment, 1. Kompagnie und fiel am 25.10.1918, kurz vor Kriegsende, durch einen Granattreffer in der Nähe von Verdun bei Doulcon. Seine sterblichen Überreste wurden auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab begraben.

Xaver Eder war während des Krieges mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet worden.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 98: Franz Xaver Attenberger

Franz Xaver Attenberger wurde am 02.09.1877 als Sohn eines Bauers geboren und lebte in Sametsham, einem Ortsteil von Lobkirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in der Mienenwerferkompagnie des 10. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.10.1918 fiel er im Alter von 41 Jahren während eines Transports in ein Lazarett. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse im Block 3 Grab 332 begraben.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 97: Johann Stuber

Johann Stuber wurde am 18.05.1885 geboren,  stammte aus Irlsbrunn und war Bauerssohn. Irlsbrunn ist heute ein Ortsteil der niederbayerischen Gemeinde Postau.

Im Ersten Weltkrieg diente Johann Brunner als Kanonier in der 6. Batterie des 5. bayerischen Feld-Artillerie-Regiment. Er war Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse und des Militär-Verdienstkreuzes 3. Klasse.

Am 04.11.1918 wurde er beim Einsatz in der Leichten Munitionskolonnne 119 durch einen Artillerietreffer an der Straße Brandoville – Soupir getötet. Zunächst wurde er auf einem Militärfriedhof in Juvigny bestattet, später jedoch auf den Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in ein Massengrab umgebettet.

Seine Heimatgemeinde Postau hat seinen Namen auf einem Denkmal eingetragen.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 92: Ludwig Ammer

Ludwig Ammer diente im Ersten Weltkrieg als Krankenträger in der 14. bayerischen Sanitäts-Kompanie und in der 14. Infanterie-Division. Er stammte aus Kirchthann, heute ein Teil der Gemeinde Postau, und war der Sohn eines Landwirts.

Am 06.09.1916 fiel er bei den Kämpfen um Verdun im Alter von 30 Jahren durch einen Granattreffer. Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Azannes I., Block 1 Grab 82.

Sterbebild von Ludwig Ammer
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Ammer

 

Der theoretische Weg von Ludwig Ammer von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 84: Frater Bonifatius / Johann Wörle

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Johann Wörle wurde am 03.07.1892 In Pfersee geboren. Als gläubiger Katholik trat er als Novize in die Benediktiner-Kongregation von St. Ottilien ein, nahm den Namen „Bonifatius“ an und bereitete sich auf auswärtige Missionen vor.

Im Ersten Weltkrieg diente Johann Wörle als Vizefeldwebel und war angehender Offizier beim Infanterie-Leib-Regiment (1. Kompanie).

Johann Wörle fiel am 07.08.1916 bei Fleury im Alter von 24 Jahren während der Kämpfe um Verdun. Er wurde bei einer der unzähligen und grausamen Bombardierungen durch Verschüttung getötet. Seine sterblichen Überreste liegen heute in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof in Hautecourt-lès-Broville.

 

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