Der Soldat Johann Maier stammte aus Schwaig, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Oberding, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.11.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren während der Stellungskämpfe bei Péronne. Hier wurde er bei einem Stellungsabschnitt von Montaubon, Guillemont und Longueval getötet.
Die Lage des Grabes von Johann Maier ist heute unbekannt.
Sterbebild von Johann MaierRückseite des Sterbebildes von Johann Maier
Der Soldat Markus Huber stammte aus Waldhaiming, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obing, und war Kleinbauer in Massing. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.04.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren durch Verwundung.
Offiziell ist die Grablage von Markus Huber nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass er bei Saint-Mihiel fiel und auf dem dortigen Friedhof anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, u. a.
Reservist Jakob Stork, gefallen am 22.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Wehrmann Anton Ring, gefallen am 22.04.1915 bei La Vaux Fery, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Leutnant Xaver Büchling, gefallen am 24.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 1, Grab 338;
Reservist Johann Reichenberg, gefallen am 23.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 4, Grab 470;
Wehrmann Josef Deisenberg, gefallen am 23.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 5, Grab 146;
Sterbebild von Markus HuberRückseite des Sterbebildes von Markus Huber
Der Soldat Ferdinand Gruber stammte aus Surheim, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, und war der Sohn eines Käsers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 15.12.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren während der Stellungskämpfe in Flandern und Artois durch einen Kopfschuss.
Man begrub Ferdinand Gruber auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 12, Grab 763.
Sterbebild von Ferdinand GruberRückseite des Sterbebildes von Ferdinand Gruber
Der Soldat Josef Landersdorfer wurde am 22.08.1882 in Volkmannsdorf geboren, lebte in Nandlstadt und arbeitete als Maurerpalier. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 20.09.1917 fiel er im Alter von 35 Jahren während der Stellungskämpfe in Lothringen.
Die Lage des Grabes von Josef Landersdorfer ist heute unbekannt.
Sterbebild von Josef LandersdorferRückseite des Sterbebildes von Josef Landersdorfer
Der Soldat Josef Petzendorfer stammte aus Entau, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Irlbach,und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 21. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Reservist. Am 25.11.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren während der Stellungskämpfe in französisch Flandern bei La Boutillerie und Fromelles.
Den Ort „Donciers“, der auf dem Sterbebild angegeben wurde, kann ich nicht ermitteln. Häufig wurden Ortsangaben so weiter gegeben, wie man sie gehört hat, wodurch Schreibfehler entstanden, die eine Ermittlung unmöglich machen.
Offiziell ist für Josef Petzendorfer keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde.
Der Soldat Otto Hauser stammte aus Hundldorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mariaposching, und war der Sohn eines Zimmermanns und Hausbesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Mitte 1915 wurde er im Gefecht leicht verwundet. Am 14.08.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren in Frankreich.
Man begrub Otto Hauser auf dem Soldatenfriedhof Cernay in Block 6, Grab 14.
Sterbebild von Otto HauserRückseite des Sterbebildes von Otto Hauser
Der Soldat Franz Xaver Roitner wurde am 31.10.1899 in Haarmoos geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Laufen (Salzach), und war Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, ein Regiment, in dem auch Adolf Hitler diente. Am 12.06.1918 fiel er im Alter von 18 Jahren während der Schlacht bei Soissons und Reims (27. 5. – 13. 6. 1918) bei Confrécourt an der Aisn.
Man begrub Franz Xaver Roitner auf dem Soldatenfriedhof Vauxbuin in einem Massengrab.
Sterbebild von Franz Xaver RoitnerRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Roitner
Der Soldat Joseph Grill stammte aus Hörabach, heute ein Dorf der Stadt Bogen in Bayern, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 10. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.04.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Kämpfe vor Verdun bei der kleinen französischen Stadt Saint-Mihiel im Bois d’Ailly.
Offiziell ist für Joseph Grill keine Grablage bekannt, ich bin mir jedoch gewiss, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Unteroffizier Christian Kastenhuber, gefallen am 16.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Unteroffizier Christian Kastenhuber, gefallen am 16.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 1, Grab 335;
Gefreiter Max Saller, gefallen am 11.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Infanterist Johann Brand, gefallen am 12.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.
Sterbebild von Joseph GrillRückseite des Sterbebildes von Joseph Grill
Der Soldat Michael Blankl stammte aus Ettling, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wallersdorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.04.1915 verstarb er nach Verwundung während der Kämpfe auf den Maashöhen zwischen Vaux-les-Palameix und Lamorville im Alter von 23 Jahren im Lazarett Viéville-sous-les-Côtes.
Man begrub Michael Blankl auf dem Soldatenfriedhof Viéville-sous-les-Côtes in Block 4, Grab 58.
Der Soldat Georg Brüderl stammte aus Abtsdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, und war der Sohn eines Schmieds. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der Maschinengewehr-Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren in Nordfrankreich bei Dompierre.
Über den Todestag von Georg Brüderl berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:
„02.10.1914 Im Angriff erreicht I. und III. Bataillon die Straße Dompierre – Foucaucourt.
9.30 Uhr vormittags führt der Bataillonsadjutant III. Bataillon Leutnant Hopffer Teile des III. Bataillons zum Sturm vor und nimmt die Höhen südlich von Fontaine (les Cappy). Er wird später hierfür mit dem Militär-Max-Joseph-Orden ausgezeichnet.
11.30 uhr vormittags fällt der tapfere Kommandeur des I. Bataillons, Major Rubenbauer,.
6.00 Uhr nachmittags wird III. Bataillon an Straße Dompierre – Foucaucourt zurückgenommen.“
Man begrub Georg Brüderl auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.
Sterbebild von Georg BrüderlRückseite des Sterbebildes von Georg Brüderl