Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.072: Andreas Wölfl

Der Soldat Andreas Wölfl wurde am 10.11.1888 in Lohnsitz geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tirschenreuth, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist und Infanterist in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.09.1914 wurde er im Alter von 26 Jahren bei Cappy während einer Schlacht an der Somme getötet. Zunächst galt er noch als vermisst. Später (1919) stellte sich heraus, dass er gefallen war.

Die Grablage von Andreas Wölfl ist unbekannt. Vermutlich wurde er auf dem rund 10 Kilomter entfernten Soldatenfriedhof Vermandovillers anonym in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Andreas und Ludwig Wölfl
Rückseite des Sterbebildes von Andreas und Ludwig Wölfl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.071:Ludwig Bäuml

Der Soldat Ludwig Bäuml wurde am 28.02.1893 in Matzersreuth (Ortsteil der bayerischen Stadt Tirschenreuth) als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 3. Kompanie des 7. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.06.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren während eines Gefechts bei Oppy in der Nähe von Arras.

Über den Todestag und die Todesumstände von Ludwig Bäuml berichtet die Regimentsgeschichte des 7. bayerischen Infanterie-Regiments:

„28.06.1917 Das Artilleriefeuer steigert sich Abends zum Trommelfeuer aller Kaliber auf Oppy und die anschließenden Abschnitte. Ein heftiger Wolkenbruch setzt ein, der den Angriff der englischen Massen verschleiert. I. Bataillon (Hauptmann Dietz) ist Kampfbataillon, III. Bataillon in Bereitschaft, II. Bataillon nach siebentägiger Abwesenheit von Quiery la Motte zurückgekommen. Der Angriff richtet sich besonders gegen den vorspringenden Teil der Stellung bei der 1. Kompanie, deren Offiziere Leutnant der Reserve Vogel und Schöller als erste fallen. Von der zweiten Linie wird dem Engländer Halt geboten. Auch bei der 2. Kompanie kommt der Feind nicht üpber die erste Linie hinaus, die 3. und 4. Kompanie werfen ihn in wiederholten Gegenstößen erfolgreich zurück. Hervorragenden Anteil an der Abwehr der anstürmenden Massen haben die Maschinengewehre.“

Man begrub Ludwig Bäuml auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Tischenreuth gedenkt Ludwig Bäuml noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2014/maehring_lk-tirschenreuth_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Josef und Ludwig Bäuml
Rückseite des Sterbebildes von Josef und Ludwig Bäuml

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.070: Josef Bäuml

Der Soldat Josef Bäuml wurde am 08.11.1891 in Matzersreuth (Ortsteil der bayerischen Stadt Tirschenreuth) als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 3. Kompanie des 7. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.06.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren während eines Gefechts bei Oppy in der Nähe von Arras.

Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Bäuml berichtet die Regimentsgeschichte des 7. bayerischen Infanterie-Regiments:

„28.06.1917 Das Artilleriefeuer steigert sich Abends zum Trommelfeuer aller Kaliber auf Oppy und die anschließenden Abschnitte. Ein heftiger Wolkenbruch setzt ein, der den Angriff der englischen Massen verschleiert. I. Bataillon (Hauptmann Dietz) ist Kampfbataillon, III. Bataillon in Bereitschaft, II. Bataillon nach siebentägiger Abwesenheit von Quiery la Motte zurückgekommen. Der Angriff richtet sich besonders gegen den vorspringenden Teil der Stellung bei der 1. Kompanie, deren Offiziere Leutnant der Reserve Vogel und Schöller als erste fallen. Von der zweiten Linie wird dem Engländer Halt geboten. Auch bei der 2. Kompanie kommt der Feind nicht üpber die erste Linie hinaus, die 3. und 4. Kompanie werfen ihn in wiederholten Gegenstößen erfolgreich zurück. Hervorragenden Anteil an der Abwehr der anstürmenden Massen haben die Maschinengewehre.“

Man begrub Josef Bäuml auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Tischenreuth gedenkt Josef Bäuml noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2014/maehring_lk-tirschenreuth_wk1_wk2_bay.html

Morgen stelle ich seinen Bruder, Ludwig Bäuml vor.

Sterbebild von Josef und Ludwig Bäuml
Rückseite des Sterbebildes von Josef und Ludwig Bäuml

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.069: Lorenz Brüderl

Der Soldat Lorenz Brüderl wurde am 01.09.1890 Engelschalling, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Fridolfing, geboren und war der Sohn eines  Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 12. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.05.1915 verstarb er im Alter von 24 Jahren nach einem Bauchschuss im Lazarett Saint-Mihiel.

Man begrub Lorenz Brüderl auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 12, Grab 107.

Seine Heimatgemeinde Fridolfing gedenkt Lorenz Brüderl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/fridolfing_lk-traunstein_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Lorenz Brüderl
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Brüderl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.063: Sebastian Reiter

Der Soldat Sebastian Reiter stammte aus Schalchen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tacherting, und war Fabrikarbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in einem Landsturm-Bataillon. Am 25.10.1917 starb er im Alter von 42 Jahren Etappenlazarett Saarburg (Lothringen) in Folge einer Krankheit.

Man begrub Sebastian Reiter auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Tacherting gedenkt Sebastian Reiter noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/tacherting_lk-traunstein_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Sebastian Reiter
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Reiter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.062: Joseph Schmauß

Der Soldat Joseph Schmauß stammte aus der bayerischen Gemeinde Inzell und war Schreinergehilfe von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Jäger in der 1. Kompanie des 3. bayerischen Jäger-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 23.06.1916 wurde er im Alter von 26 Jahren von einem Granatsplitter getötet.

Offiziell ist für Joseph Schmauß keine Grablage bekannt, ich bin mir jedoch sicher, dass seine Gebeine, wenn sie bis heute geborgen wurden, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville beigesetzt wurden, wo man auch seine Kameraden aus der 1. Kompanie begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Jäger Hans Ernst Hofmüller, gefallen am 21.06.1916 beim Fuminrücken vor Verdun, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Jäger Jakob Widmann, gefallen am 21.06.1916 beim Fuminrücken vor Verdun, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Gefreiter Otto Keil, gefallen am 21.06.1916 bei Vaux, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Leutnant Hermann Pfalzer, gefallen am 21.06.1916 beim Fuminrücken vor Verdun, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Jäger Pankraz Gasteiger, gefallen am 21.06.1916 bei Werk (?), begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Inzell gedenkt Joseph Schmauß noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/inzell_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Joseph Schmauß
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Schmauß

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.060: Johann Berngeher

Der Soldat Johann Berngeher stammte aus der bayerischen Gemeinde Tüßling, lebte im Ortsteil Mörmoosen und war Schuhmacher von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 29.02.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren während der Vogesenkämpfe (Stellungskämpfe im Oberelsass) am Schratzmännele hoch über Münster im Elsass durch Kopfschuss.

Man begrub Johann Berngeher auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 28.

Seine Heimatgemeinde Tüßling gedenkt Johann Berngeher noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/tuessling-moermoosen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Berngeher
Rückseite des Sterbebildes von Johann Berngeher

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.058: Karl Gabriel

Der Soldat Karl Gabriel stammte aus Laag, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Waidhofen, wurde am 16.12.1888 geboren und war Kleinbauer in Hinterkaifeck. Er war der Ehemann einer der 1922 ermordeten Menschen auf dem gleichnamigen Bauernhof und wurde post mortem verdächtigt, den Krieg überlebt und die Morde begangen zu haben.

Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 6. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.12.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Stellungskämpfe im Artois bei Neuville.

Über den Todeszeitraum von Karl Gabriel berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„05. – 23.12.1914 Fortdauer der Stellungskämpfe. Am 19.12. erwartete größere französische Angriffe erfolgten nicht. Schlechtes Wetter, viel Artilleriefeuer.“

Man begrub Karl Gabriel auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.056: Michael Schwarzmeier

Der Soldat Michael Schwarzmeier wurde in Oberdingolfing, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Dingolfing, geboren und lebte in der bayerischen Stadt Penzberg. Er war Bergmann von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in der 2. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.021.915 verstarb er im Alter von 31 Jahren im Lazarett Metz an Typhus.

Man begrub Michael Schwarzmeier auf dem Soldatenfriedhof Metz in Block 2, Grab 242.

Sterbebild von Michael Schwarzmeier
Rückseite des Sterbebildes von Michael Schwarzmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.055: Alfons Vilsmeier

Der Soldat Alfons Vilsmeier stammte aus Porau, lebte in Loizenkirchen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Aham, und war der Sohn eines Tagelöhners (Söldner). Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 4. bayerischen Minenwerfer-Kompanie. Am 23.04.1918 verstarb er im Alter von 21 Jahren auf er in einem Verbandsplatz, nachdem er während des Stellungskriegs in Flandern einen schweren Rückenschuss erlitten hatte.

Man begrub Alfons Vilsmeier auf dem Soldatenfriedhof Steenwerck in Block 4, Grab 159.

Sterbebild von Alfons Vilsmeier
Rückseite des Sterbebildes von Alfons Vilsmeier