Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 920: Wolfgang Roider

Der Kleinbauer Wolfgang Roider stammte aus Staning und lebte in Chammünster, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Cham. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Batterie des 6. bayerischen Feldartillerie-Regiments als Kanonier. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und der Verdienst-Medaille ausgezeichnet. Am 06.06.1918 fiel er im Alter von 38 Jahren bei Tigny durch eine Fliegerbombe.

Man begrub Wolfgang Roider auf dem Soldatenfriedhof Vauxbuin in einem Massengrab.

Seine Heimatdorf Chammünster gedenkt Wolfgang Roider noch heute auf einem Denkmal:  http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/chammuenster_urkirche_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Wolfgang Roider
Rückseite des Sterbebildes von Wolfgang Roider

Der theoretische Weg von Wolfgang Roider von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 919: Ignaz Poschner

Der Dienstknecht Ignaz Poschner stammte aus Rumersham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obing, und arbeitete in Emertsham. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 1. Jäger-Bataillons. Am 08.08.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren bei dem Dorf Fleury-devant-Douaumont und dem Zwischenwerk Thiaumont bei den sinnlosen und verlustreichen Kämpfen vor Verdun in Frankreich.

Eine Grablage ist für Ignaz Poschner offiziell nicht bekannt. Es könnte jedoch sein, dass seine sterblichen Überreste anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt wurden. So erging es beispielsweise seinem Regimentskameraden Leutnant Jakob Gewolf, der ebenfalls am 08.08.1916 an der gleichen Stelle fiel.

Seine Heimatgemeinde Obing gedenkt noch heute Ignaz Poschner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/obing_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Ignatz Poschner
Rückseite des Sterbebildes von Ignatz Poschner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 918: Rupert Üiederstorfer

Der Dienstknecht Rupert Piedersdorfer (Schreibfehler auf Sterbebild) stammte aus Emertsham und arbeitete in Westerndorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Frasdorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Batterie des 1. bayerischen Reserve-Fuß-Artillerie-Regiments als Landwehrmann. Am 09.10.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Arras in Frankreich.

Die Gebeine von Rupert Piedersdorfer wurden auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 1024 beigesetzt.

Seine Heimatgemeinde Frasdorf gedenkt noch heute Rupert Piedersdorf auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/frasdorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Rupert Biederstorfer
Rückseite des Sterbebildes von Rupert Biederstorfer

Der theoretische Weg von Rupert Piedersdorfer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 917: Benno Fichter

Der Gefreite Benno Fichter stammte aus Ramsau in Oberbayern, heute ein Ortsteil der Gemeinde Reichertsheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 20.09.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren im belgischen Flandern.

Seine letzte Ruhe fand Benno Fichter auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab.

Sterbebild von Benno Fichter
Rückseite des Sterbebildes von Benno Fichter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 916: Karl Sipbäck

Der Infanterist Karl Sipbäck stammte aus dem bayerischen Sipbach, heute ein Ortsteil der österreichischen Gemeinde Wartberg an der Krems. Im Ersten Weltkrieg diente er im 2. österreichischen Landwehr-Regiment. Am 14.01.1916 verstarb er im Alter von 21 Jahren im Reservespital Billach (slowenisch: Podbela), Ortsteil der slowenischen Gemeinde Kobarid (deutsch: Karfreit), an einer Blutvergiftung.

Eine Grablage konnte ich wie fast immer bei österreichischen Gefallenen nicht feststellen.

Sterbebild von Karl Sipbäck
Rückseite des Sterbebildes von Karl Sipbäck

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 915: Josef Dufter

Der Unteroffizier Josef Dufter stammte aus Sulzbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Inzell, und war der Sohne eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 19.10.1916 verstarb er im Alter von 25 Jahren im Feldlazarett 6 nach schwere Verwundung am 16.10.1916 bei Saillisel und St. Pierre-Vaast-Wald und nach 25 Monaten im Kriegseinsatz in Frankreich während der Schlacht an der Somme.

Über den Tag seiner schweren Verwundung schreibt die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:

Am 16.10. trommelte der Feind wieder rastlos auf die Stellung; eine Kompanie der vordersten Linie zählte in einer Stunde in ihrem Abschnitt neben ungezählten leichten und mittleren Granaten allein 130 schwersten Kalibers.

Die Ablösung am 16./17.10. musste unter heftigem Gasbeschuss vor sich gehen. Nach einem endlosen Marsch in voller Dunkelheit, schwer bepackt mühsam aufwärts steigend, im Trichtergelände stolpernd und nur bemüht, trotz der das Atmen behindernden Gasmaske nicht den Vordermann zu verlieren, kamen die Kompanien, der Erschöpfung nahe, oben an.

Am Ende der Beschießung war Josef Dufter schwer verwundet.

Man begrub Josef Dufter auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 2, Grab 192 .

Sterbebild von Josef Dufter
Rückseite des Sterbebildes von Josef Dufter

Der theoretische Weg von Josef Dufter von seinem Geburtsort über seinen Verwundungsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 914: Ludwig Zeilinger

Der Kaufmann und Brantweingeschäftsinhaber Ludwig Zeilinger stammte aus Griesstätt (Schreibfehler auf Sterbebild) in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments als Wehrmann. Am 29.10.1917 verstarb er im Alter von 38 Jahren im  Kriegslazarett St. Peter (wahrscheinlich Sint-Pieters, Ortsteil der belgischen Stadt Brügge) nach einer schweren Bauchverwundung.

Man begrub Ludwig Zeilinger auf dem belgischen Soldatenfriedhof Vladslo in Block 5, Grab 1223.

Sterbebild von Ludwig Zeilinger
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Zeilinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 913: Johann Obersteiner

Der Gefreite Johann Obersteiner stammte aus Maierhof, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er  in der 8. Batterie des 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments. Am 13.05.1916 fiel er im Alter von 33 Jahren bei den Kämpfen vor Verdun durch einen Kopfschuss.

Eine Grablage konnte ich für Johann Obersteiner nicht recherchieren.

Sterbebild von Johann Obersteiner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Obersteiner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 912: Heinrich Ecklkofer

Heute stelle ich das Schicksal eines Soldaten vor, das ich nur nach langen und umständlichen Recherchen erkunden konnte. Zwei Schreibfehler – einer davon im Nachnamen – machten mir das Suchen sehr schwer und führten dazu, dass ich lange keine Ergebnisse fand und fast schon aufgeben wollte.

Der Wehrmann Heinrich Ecklkofer (Schreibfehler auf Sterbebild) stammte aus Daxenthal (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Haiming. Im Ersten Weltkrieg diente er im 2. Landwehr-Infanterie-Regiment. Wahrscheinlich am 07.03.1915 fiel er im Alter von 37 Jahren während der Winterschlacht in der Champagne (Frankreich) bei Tahure. Er gilt als vermisst und wurde am 11.11.1919 für tot erklärt.

Es könnte sein, dass Heinrich Ecklkofers Gebeine geborgen und anonym auf dem Soldatenfriedhof Souain in einem Massengrab beigesetzt worden ist. So erging es seinen Regimentskameraden Leutnant Otto Kerler und Leutnant Friedrich Schuckmann, die am gleichen Tag fielen und auf diesem Soldatenfriedhof in einem Massengrab beigesetzt worden sind.

Sterbebild von Heinrich Ecklkofer
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Ecklkofer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 911: Josef Mayrl

Der Schusterssohn Josef Mayrl stammte aus der bayerischen Gemeinde Raubling. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Maschinen-Gewehr-Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse, sowie mit dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Mitte 1916 wurde er leicht verwundet. Am 23.03.1918 fiel er im Alter von 26 Jahren nach 44 Monaten Kriegsdienst in der Nähe der französischen Gemeinde Jussy bei der Überquerung des Canal de Saint-Quentin.

Man begrub Josef Mayrl auf dem Soldatenfriedhof St.-Quentin in Block 4, Grab 531.

Sterbebild von Josef Mayrl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Mayrl