Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.117: Martin Maurer

Martin Maurer stammte aus  Manholding in Oberbayern, einem Ortsteil der Gemeinde Chieming. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 25.06.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren während eines Sturmangriffs bei Kowel im damaligen Russland heute Ukraine.

Über den Todestag von Martin Maurer und den Sturmangriff schreibt die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Am 25.06. begann 7 Uhr morgens nach der Artillerievorbereitung der Angriff in geplanter Weise. Zügig gings vorwärts. Als erster drang Leutnant der Reserve Steiner mit der 8. Kompanie in die feindliche Stellung am Nordosteck der Kolonie Nowi Emilin ein. Noch hatte die vordere Linie des Bataillons (6./3., 7./3. und 8./3. b. IR) nicht festen Fuß im feindlichen Graben gefasst, da fluteten bereits die Gegenangriffe heran, bei deren Abweisung sich der stellvertretende Führer der 6./3. Leutnant der Reserve Frey auszeichnete. Damit hatte sich das II./3. in wirksamer Weise in die Lücke eingeschoben, während die exzentrisch auseinander gehenden Bataillone I./22. und II./3. auch ihrerseits mit Erfolg stürmten. Am linken Flügel der Gruppe, wo im Moorwalde westlich des „Nordsüdsträsschens“ (Wulka – Porskaja – Miroslawka) II./22. an III./3. anschloss, war man ebenfalls in die feindlichen Stellung eingedrungen und umklammerte nun den noch nicht gefallenen Teil der Linie in der gleichen Weise wie der anschließende rechte Flügel der Gruppe Raab (II./22.), dadurch war eine Lücke entstanden. Auf die durch das Einschwenken abgerissene Flügel der beiden Bataillone stieß der Russe bei seinem achten Gegenangriff flankierend vor und flutete durch die Lücke in den Wald hinein. Da nun werfen sich rasch entschlossen die im Walde in 2. Linie stehenden Bataillonsreserven von II./3., nämlich der Rittmeister der Reserve des 1. Ulanen-Regiments Freiher von Rothenau mit seiner 5./3. und Hauptmann Schneider (2. bayerisches Infanterie-Regiment) mit 1/2 MG Kompanie II./3. dem eindringenden Feind entgegen. Die tapferen Führer und viele brave Unteroffiziere und Mannschaften fallen, der feindliche Einbruch wird aber in schwerem Ringen zum Stehen gebracht. Auf Anforderung hin wird dem Regimentskommandeuer das II./Reserve-Infanterie-Regiment 227 (ohne 1. Kompanie) zur Verfügung gestellt. Hiervon wird dem III./3. eine Kompanie zur Verfügung vorgesandt. Unsere Artillerie hat getan, was ihr bei der Unübersichtlichkeit dieses vielfach sumpfigen Moorwaldes möglich war. Dem raschen Wechsel der Lage konnte sie natürlich nicht immer folgen. Das feindliche Artilleriefeuer wird bei Einbruch der Dämmerung besonders lebhaft. Der feindliche Durchbruch ist aber Dank des Heldenmutes der Truppe und der Tatkraft der Unterführer doch entgültig abgewiesen. Am Abend konnte sogar die nun auch in die vordere Linie eingeschobene 5./3. in einem Laufgraben über die genommene vordere Linie hinaus noch Raum gewinnen. Die Russen schossen mit Gewehren, M. G. und Kanonen noch ununterbrochen bis tief in die Nacht hinein, die in steter Kampfbereitschaft unruhig verlief. Es war ein heißer Kampftag gewesen, der dem Regiment schwere Verluste kostete. 8 Offiziere und 530 Mann, tot und verwundet, deckten die Walstatt. Um so ehrenvoller war der errungene Sieg.“

Martin Maurer fiel also direkt am Tagesbeginn während der ersten Aktion (fett markiert).

Eine Grablage ist, wie so oft bei Gefallenen an der Ostfront, unbekannt.

 

Sterbebild von Martin Maurer
Rückseite des Sterbebildes von Martin Maurer

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.116: Joseph Gruber

Der Hausbesitzer Joseph Gruber wurde am 26.03.2021 in der bayerischen Gemeinde Weiding geboren und war Pflasterer von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 11.03.1917 verstarb er im Alter von 39 Jahren im Lazarett in Nürnberg, nachdem er Ende Juli, Anfang August 1916 schwer verwundet worden war.

Offiziell ist für Joseph Gruber keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf einem lokalen Friedhof in Nürnberg beigesetzt wurde und dass sein Grab noch heute existiert.

Sterbebild von Joseph Gruber
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Gruber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.115: Oskar Pfab

Der Infanterist Oskar Pfab stammte aus Matzing, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Traunreut, und war der Sohn eines Schreinermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.06.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei einem Sturmangriff auf das Fort Douaumont.

Man begrub Oskar Pfab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sterbebild von Oskar Pfab
Rückseite des Sterbebildes von Oskar Pfab

Der theoretische Weg von Oskar Pfab von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.114: Andreas Weigl

Der Reservist Andreas Weigl wurde am 17.10.1891 in Kraftl in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter. Am 27.12.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren bei einem Sturmangriff in Rumänien.

Man begrub Andreas Weigl auf dem Soldatenfriedhof Braila in Block 5.

Sterbebild von Andreas Weigl
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Weigl

Der theoretische Weg von Andreas Weigl von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.113: Thomas Eiband

Der Ersatz-Reservist Thomas Eiband wurde am 15.08.1886 in Ried in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Seeg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.05.1915 fiel er im Alter von 28 Jahren in der Nähe von Sondernach bei den Anlaßwasen.

Man begrub Thomas Eiband auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Seeg Thomas Eiband auf einem Denkmal http://www.denkmalprojekt.org/2008/seeg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Thomas Einband
Rückseite des Sterbebildes von Thomas Einband

Der theoretische Weg von Thomas Eiband von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.112: Josef Oberbauer

Der Reservist Josef Oberbauer stammte aus Peitzing, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Buchbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Lihons in Frankreich.

Man begrub Josef Oberbauer auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Oberbauer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Oberbauer

Der theoretische Weg von Josef Oberbauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.111: Andreas Wolf

Andreas Wolf wurde am 28.06.1895 in Berghofen, einem Ortsteil von Sonthofen, in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.10.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren an der Lorettohöhe während der Stellungskämpfe auf den Höhen westlich Vimy.

Andreas Wolf wurde vermutlich auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Andreas Wolf
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Wolf

Der theoretische Weg von Andreas Wolf von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.110: Vinzenz Löffler

Vinzenz Löffler stammte aus Greilsberg in Bayern und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments Am 25.08.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren während des Gefechts bei Maixe.

Man begrub Vinzenz Löffler auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Sterbebild von Vinzenz Löffler
Rückseite des Sterbebildes von Vinzenz Löffler

Der theoretische Weg von Vinzenz Löffler von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.109: Max Bauer

Der Infanterist Max Bauer stammte aus Hohenthann in Bayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er im 11. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 25.08.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Crévic.

Man begrub Max Bauer auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Sterbebild von Max Bauer
Rückseite des Sterbebildes von Max Bauer

Der theoretische Weg von Max Bauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.108: Josef Semelmann

Der Landwehrmann Josef Semelmann wurde am 02.03.1885 in Auenzell geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wiesenfelden, und war Tagelöhner. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 01.10.1918 wurde er während der Abwehrschlacht zwischen Cambrai und St. Quentin bei Itancourt durch einen Granatschuss getötet.

Man begrub Josef Semelmann auf dem Soldatenfriedhof Origny-Ste.-Benoîte in Block 17, Grab 101.

Sterbebild von Josef Semelmann
Rückseite des Sterbebildes von Josef Semelmann

Der theoretische Weg von Josef Semelmann von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: