Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.569: Sebastian Mayr

Der Soldat Sebastian Mayr wurde am 19.12.1891 in Altenham geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tacherting, und war Landwirt (Huber-Gütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 09.04.1917 fiel er im Alter von 35 Jahren während der Stellungskämpfe im Oberelsass. Sein Bataillon wurde vom 03.04.1918 an der 26. württembergischen Landwehr-Division zugeteilt und marschierte nach Ungersheim, Feldkirch und Bunzenheim beordert. Seit dieser Zeit gilt Sebastian Mayr als vermisst. Sein Sterbeort und seine Grablage war nicht zu recherchieren.

Es könnte gut sein, dass Sebastian Mayr auf dem rund 13 Kilometer entfernt von seinem letzten Aufenthaltsort gelegenen Soldatenfriedhof Cernay als unbekannter Soldat begraben wurde.

Sterbebild von Sebastian Mayr
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Mayr

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.552: Simon Schwarz

Der Soldat Simon Schwarz stammte aus Saulgrub in Bayern und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in der 1. Kompanie des Landsturm-Bataillon-Weilheim. Am 07.08.1915 fiel er in den Vogesen.

Man begrub Simon Schwarz auf dem Soldatenfriedhof Senones in Block 1, Grab 237.

Sterbebild von Simon Schwarz
Rückseite des Sterbebildes von Simon Schwarz

Das Denkmal für David Bloch

David Bloch

David Bloch wurde am 27. November 1895 in Guebwiller geboren und verbrachte seine Jugend in Frankreich. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, befand er sich in Baccarat. Obwohl er gesundheitlich nicht robust war, wurde er in das 152. Infanterieregiment aufgenommen, jedoch nach einer gewissen Zeit wieder entlassen.

Entschlossen, seinem Land zu dienen, bot er dem französischen Generalstab seine Unterstützung an und schlug vor, hinter feindliche Linien zu gehen, um wertvolle Informationen zu sammeln. In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 1916 sollte diese geheime Operation stattfinden, doch das Flugzeug, das ihn absetzen sollte, überschlug sich bei der Landung. David Bloch und der Pilot setzten das beschädigte Flugzeug in Brand und flohen.

David Bloch

Am nächsten Morgen wurde David Bloch von einer Patrouille entdeckt. Während der Befragungen traf er auf seinen Vater, der ihn erkannte und mit ihm sprach. Kurz darauf wurde David Bloch wegen Spionage vor ein Kriegsgericht gestellt, verurteilt und am 1. August 1916 hingerichtet. Sein Grab befindet sich auf dem jüdischen Friedhof in Mulhouse.

Die Inschrift auf dem Denkmal für David Bloch
Das Denkmal für David Bloch am Soldatenfriedhof Guebwiller

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.543: Martin Zitzler

Der Soldat Martin Zitzler stammte aus Bergham, heute ein Ortsteil der österreichischen Gemeinde Bad Wimsbach-Neydharting. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Obergefreiter in der Wehrmacht. Im Januar 1945 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Lampertsloch im Unterelsass.

Für Martin Zitzler ist offiziell keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er als unbekannter Toten auf dem 15 Kilometer entfernten Soldatenfriedhof von Niederbronn-les-Bains begraben wurde.

Sterbebild von Martin Zitzler
Rückseite des Sterbebildes von Martin Zitzler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.536: Franz Xaver Leitl

Der Soldat Franz Xaver Leitl stammte aus der bayerischen Stadt Mühldorf und war Gastwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 3. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.08.1914, gleich zu Beginn des Ersten Weltkrieges, fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht von NancyEpinal bei Montigny (Meurthe-et-Moselle).

Über den Todestag und die Todesumstände von Franz Xaver Leitl berichtet die Regimentsgeschichte des 15. bayerischen Infanterie-Regiments:

„23.08. In Fortsetzung des Angriffs marschierte das Regiment 7 Uhr morgens durch Blâmont nach Domèvre und dann in der Reihenfolge I./12. (das dem 15. Infanterie-Regiment zugeteilt war) II./15., I./15., Maschinengewehr-Kompanie, III./15. gegen Montigny vor.


Diese Kräfte bildeten, zusammen mit einer Abteilung Artillerie, die Vorhut der Division. Die Straße Domevre – Montigny lag unter starkem feindlichen Artilleriefeuer. und südlich des Bois le Comté hielt sich ein kräftiger Gegner. I./12. und II./15. drangen über den Wald hinaus vor, I./15. östlich der Straße. In zähen Kämpfen wurde der Gegner von der Höhe nördlich Montigny vertrieben und um die Mittagszeit das Dorf selbst genommen. Anschließend daran gewannen die drei Bataillone auch die Höhen südlich Montigny, wobei sie unter schwerem Artilleriefeuer litten. Trotz des Befehls, diese Linie nicht zu überschreiten, waren die im Artilleriefeuer nch vorwärts drängenden Schützenlinien nicht mehr zu halten, bis auch die nächste Höhenlinie erreicht war (nördlich Reherrey). Die Kompanien hatten sich in der glühenden Sonnenhitze und der ungemein heftigen Gegenwehr der besten französischen Truppen (Kolonial- und Marine-Infanterie) hervorragend gehalten und hatten die schweren Verluste (12 %) keinen Augenblick gescheut. Abends biwakierten I., II. und Maschinengewehr-Kompanie westlich Montigny.

III./15. marschierte a, Vormittag an der Spitze des Gros der Division und wurde 11 Uhr vormittags zusammen mit 12. Infanterie-Regiment gegen Mignéville eingesetzt. Vom Bois de Bousey vorbrechend drang III./15. östlich an Mignéville vorbei, erreichte gegen 12 Uhr mittags die Straße Montigny – Ogéviller und stürmte in zügigem Vorgehen, das feindliche Artilleriefeuer oft unterlaufend, die von französischer Infanterie besetzten Höhen nördlich Reherrey. Dort bekam es Befehl zu halten. Das Bataillon fand gegen die feindliche Artillerie größtenteils in den erstürmten Gräben Deckung. Am Nachmittag brachte das Eingreifen der eigenen Artillerie Erleichterung. Abends wurde das Bataillon am Südausgang von Mignéville zusammengezogen.“

Man begrub Franz Xaver Leitl auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.

Sterbebild von Franz Xaver Leitl
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Leitl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.532: Alois Knittl

Der Soldat Alois Knitl stammte aus Landshut und war Apotheker und Chemiker von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant und Kompanieführer in der 4. Kompanie des Landsturm-Bataillons „Dillingen“. Am 13.12.1914 verstarb er im Alter von 35 Jahren in Folge einer Krankheit in den Vogesen – vermutlich am Donon.

Alois Knittl war mitglied der Burschenschaft Corps Makaria München.

Todesanzeige von Alois Knittl
Erste Grablage von Alois Knittl bei Danon
Todesanzeige der Burschenschaft von Alois Knitl, Corps Makaria München

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.527: Franz Xaver Geltinger

Der Soldat Franz Xaver Geltinger stammte aus Leberskirchen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schalkham, und der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist im 2. bayerischen Ersatz-Bataillon, 1. gemischte Ersatz-Brigade. Am 04.09.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Laveline während der Kämpfe bei Mandray.

Die Lage des Grabes von Franz Xaver Geltinger ist offiziell unbekannt.

Sterbebild von Franz Xaver Geltinger
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Geltinger

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.516: Michael Geier

Der Soldat Michael Geier wurde am 22.05.1923 in der bayerischen Gemeinde Wolnzach als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einer Kraftfahr-Artillerie-Abteilung der Wehrmacht. Am 01.11.1944 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Saint-Dié-des-Vosges in den elsässischen Vogesen.

Man begrub Michael Geier auf dem Soldatenfriedhof Andilly in Block 19, Reihe 10, Grab 750.

Sterbebild von Michael Geier
Rückseite des Sterbebildes von Michael Geier

Sonderbeitrag: Ludwig Reinöhl

Der Soldat Ludwig Reinöhl wurde am 29.04.1885 in der bayerischen Stadt Augsburg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 7. Kompanie des 99. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.12.1914 verstarb er nach schwerer Verwundung während der Kämpfe in den Vogesen im Alter von 29 Jahren im Hilfslazarett Bürgerspital Straßburg.

Man begrub Ludwig Reinöhl auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg  in Block 4 Grab 126. Seine Heimatstadt Augsburg errichtete einen besonderen, dekorativen Grabstein für Ludwig Reinöhl, da dieser sein Vermögen den Kriegsinvaliden seiner Heimatstadt spendete.

Das Grab von Ludwig Reinöhl auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.508: Georg Stadler

Der Soldat Georg Stadler stammte aus der bayerischen Gemeinde Witzmannsberg und war Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des  2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Wehrmann und Infanterist. Am 22.08.1914 fiel er im Alter von 38 Jahren bei Logelbach im Elsass, 11 Tage nach dem Einsatzbeginn seines Regimentes.

Über den Todestag und die Todesumstände von Georg Stadler berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments:

„2. Erstes Gefecht bei Ingersheim

Für den 22.08. befahl General Eichhorn den Angriff der 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Brigade, die durch II./Landwehr-Infanterie-Regiment 123, 2. Ersatz-Maschinengewehr-Kompanie XV. Armeekorps und 6./Fuß-Artillerie-Regiment 13 verstärkt war, gegen Ingersheim, um hierdurch die im Münstertal befindlichen feindlichen Kräfte zu fesseln.

Die Bereitstellung zum Angriff erfolgte entlang der Bahnlinie Schlettstadt, Colmar, Mühlhausen und zwar mit Landwehr-Infanterie-Regiment 1 dicht nördlich Colmar; vom Landwehr-Infanterie-Regiment 2, dem ½ II. Landwehr-Infanterie-Regiment 123, 2. Ersatz-Maschinengewehr-Kompanie XV. Armee-Korps und 6./ Fuß-Artillerie-Regiment 13 unterstellt worden waren, stellten sich in erster Linie III. Bataillon im Anschluss an Landwehr-Infanterie-Regiment 1 an der Straße Colmar – Ingersheim, I. Bataillon beim Bahnhof Colmar bereit, in zweiter Linie ½ II./Landwehr-Infanterie-Regiment 2 mit Maschinengewehr-Kompanie in Colmar, dahinter aufgeschlossen ½ II./Landwehr-Infanterie-Regiment 123.

6./Fuß-Artillerie-Regiment 13 ging während der Bereitstellung bei Horburg in Stellung, wurde dann nachgezogen, um beim Vorgehen der Infanterie zum Angriff am Krankenhaus nordwestlich Colmar in Stellung gebracht zu werden.

Nach dem Befehl der Brigade sollte Landwehr-Infanterie-Regiment 1 mit linkem Flügel am Nordrande von Ingersheim vorbeigehen, um sodann Ingersheim zu umfassen, Landwehr-Infanterie-Regiment 2 hatte Ingersheim in der Front anzugreifen.

Vom Kommandeur Landwehr-Infanterie-Regiment 2 wurde III. Bataillon zum Angriff auf Ingersheim entlang der Straße nach Ingersheim und durch Logelbach angesetzt, I. Bataillon hatte mit rechtem Flügel am Südrande von Logelbach vorzugehen und links von Ingersheim anzugreifen. ½ II./Landwehr-Infanterie-Regiment 2 und ½ II./Landwehr-Infanterie-Regiment 123 sollten zur Verfügung des Regimentskommandeurs entlang der Straße nach Ingersheim folgen.

Gegen Mittag wurde aus der Bereitstellung zum Angriff geschritten. Hierbei zerlegte sich I. Bataillon in 2 Teile. Sein linker Flügel, 3., 4. und ein Teil der 2. Kompanie ließ sich durch feindliches Feuer, das ihm von Winzenheim her entgegenschlug, am Südrande von Logelbach festgehalten und nahm den Feuerkampf gegen Winzenheim auf. Der rechte Flügel mit dem Bataillonskommandeur (½ 1 und 2/3 2. Kompanie – ½ 1. war entsendet) zog sich an die Straße nach Ingersheim heran, überschritt diese sogar mit Teilen und schob in das III. Bataillon ein. Der Regimentskommandeur setzte in die hierdurch entstandene Lücke das ½ II. Bataillon mit Maschinengewehr-Kompanie in Logelbach ein.

III. und ½ I. Bataillon gingen in den Weingärten zu beiden Seiten der Straße nach Ingersheim im heftigen feindlichen Infanteriefeuer, das aus Ingersheim und vom Letzenberg kam, ununterbrochen vor.

Der Feind war nicht zu erkennen. Die mit Draht durchzogenen Weingärten bildeten ein wirksames Hindernis und brachten die Verbände durcheinander. Da machte sich am linken Flügel des Landwehr-Infanterie-Regiments 1 eine Rückwärtsbewegung bemerkbar. Der Kommandeur Landwehr-Infanterie-Regiment 2 ließ durch Einsatz einer Kompanie des ½ II./Landwehr-Infanterie-Regiment 123 die zurückgehenden Abteilungen wieder vorreißen.

Die Haubitz-Batterie unterstützte das Vorgehen der Infanterie durch Feuer gegen den bei der Fechtbrücke gelegenen Teil von Ingersheim und gegen den Letzenberg, vermochte aber das feindliche Infanteriefeuer kaum zu bekämpfen.

An der am südlichen Fechtufer gelegenen Häusergruppe von Ingersheim fand der Angriff ernsten Widerstand. Die Häuser waren vom Feinde besetzt und mussten einzeln genommen werden. Von einer zurückgezogenen, geschickt angelegten Straßenbarrikade aus bestrich der Feind der Länge nach die Straße und die Weingärten. Von den Landwehrleuten wurde dieser Barrikade auf etwa 100 Meter gegenüber eine solche aus Brettern und Matratzen errichtet und mit Schützen besetzt. In der Bekämpfung der feindlichen Scharfschützen tat sich besonders Vizefeldwebel (Offiziersaspirant) Süßmann der 9. Kompanie hervor. Um die feindlichen Schützen hervorzulocken, sprangen einzelne beherzte Leute wiederholt über die Straße. Der Angriff kam aber nicht vorwärts. Die letzte Reserve des Regiments, eine Kompanie Landwehr-Infanterie-Regiment 123, wurde eingesetzt. Der Regimentskommandeur begab sich an den Eingang der Häusergruppe und befahl an die dort befindlichen Kommandeure III. und I. den Sturm auf Ingersheim. Die Hörner bliesen zum Sturm und mit Hurra wurde die Häusergruppe genommen. Eine Anzahl Alpenjäger wurden zu Gefangenen gemacht. Es wurde bis zum südlichen Fechtufer vorgedrungen.

Inzwischen hatte ½ II./Landwehr-Infanterie-Regiment 2 mit der Maschinengewehr-Kompanie unter der tatkräftigen Führung des Hauptmanns Huber Logelbach im heftigen feindlichen Strichfeuer von Letzenberg durchschritten und den Westrand des Ortes erreicht. Es war aber nicht möglich, im feindlichen Feuer weiter vorzudringen. Man nahm den Feuerkampf auf.

Der Feind erhielt Verstärkungen. Es schlug plötzlich feindliches Artilleriefeuer vom Eichberg nördlich Türkheim und anscheinend auch von Dorfburg (nordwestlich Ingersheim) ein. Die 6./Fuß-Artillerie-Regiment 13 schwieg. Sie hatte sich durch das sie erreichende Infanterie-Strichfeuer veranlasst gesehen, hinter die Fecht zurückzugehen. Feindliche geschlossene Abteilungen zeigten sich auf dem Letzenberg und jenseits des die Fecht begleitenden Akaziengebüsches. Alpenjägerhörner bliesen. Es erfolgte ein allgemeiner feindlicher Vorstoß. Dieser wurde zwar durch unsere Truppen an der Fecht aufgehalten, die dortige Stellung war aber der feindlichen Übermacht gegenüber nicht mehr zu halten. Die Truppen gingen zruück. Auch Landwehr-Infanterie-Regiment 1 war zurückgegangen. Inzwischenwar die Dämmerung eingetreten. Der Regimentskommandeur bereitete aus durch den verwundeten Hauptmann Eibner gesammelten Mannschaften eine Aufnahme auf einer Anhöhe 800 Meter südöstlich Ingersheim vor und gab den Befehl zum allgemeinen Rückzug hinter die Ill bei Colmar. Die Truppen bezogen die Unterkunft vom Tage zuvor.

Die Verluste der Kompanien, die bei Ingersheim gekämpft hatten, waren nicht unerheblich, in Logelbach waren sie gering.

Das Regiment, und zwar hauptsächlich 1/4 I. und III. Bataillon hatte verloren 3 Offiziere tot, 6 verwundet, 18 Unteroffiziere und Mannschaften tot, 74 verwundet, 70 vermisst. Wie später in Ingersheim ermittelt wurde, waren die Vermissten alle entweder tot oder schwer verwundet bei Ingersheim zurückgelassen worden. Das Regiment hatte also insgesamt 171 Verluste.

An Offizieren waren gefallen Leutnant Christian Heinz der 5. Kompanie, Leutnant Köttig der 9. Kompanie (starb am 28.08. an seiner Verwundung), Leutnant Gahbauer der 10. Kompanie.

Der Regiments-Adjutant Oberleutnant Barck wurde beim Sturm auf die vorgeschobenen Häusergruppe von Ingersheim schwer verwundet.“

Man begrub Georg Stadler auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Stadler
Rückseite des Sterbebildes von Georg Stadler